Eckdaten zum heutigen Tag
Originalplanung
Heute sind wir von der Originalplanung nicht abgewichen und haben nur eine einzige Etappe zurückgelegt:
- Airolo – Capanna Corno-Gries
- Distanz: 26 km
- Aufstieg: 1950 m
- Abstieg: 760 m
- Laufzeit: 09.00 h
Link zur Übersicht: 2025 – Alpenpässeweg Teil 1.2 (6 Tage)
Unsere Ergebnisse
Anhand unserer Tracker haben wir folgende Durchschnittswerte erzielt:
- Airolo – Capanna Corno-Gries
- Startzeit: 07.45 Uhr
- Ankunftszeit: 14.05 Uhr
- Distanz: 27 km
- Aufstieg: 1820 m
- Abstieg: 650 m
- Laufzeit: 06.20 h
- Anzahl Schritte: 21’000
- Tempo: 13.49 min/km
Komoot Daten
Tagesbericht
Gegen 06.30 Uhr begannen die ersten Wecker in unserem Zimmer zu klingeln – aber die Bewegung hielt sich noch in Grenzen. Als dann um 06.45 Uhr der zweite Wecker auch noch einsetzte, änderte sich das langsam. Man hörte noch etwas runterfallen bei Haude. Wie sich später herausstellte, sind seine Airpods runtergefallen und einer der beiden Airpods war seither nicht mehr auffindbar. Wir stellten also gleich nach dem Aufstehen mal unser Zimmer auf den Kopf, aber leider wurden wir nicht fündig. Und deshalb entschieden wir uns, zunächst mal zum Frühstück runterzugehen.
Wir waren dann etwas überrascht, wieviel da schon los war. Es hatte bereits einige Arbeiter im Restaurant, aber auch vereinzelte Hotelgäste. Wir stürmten also das Buffet und stellten unsere Teller zusammen. Uns gefiel, was wir ergattert haben, auch wenn es dem Blick von Fourchi nicht ganz anzusehen ist. Vielleicht hat ihn da noch etwas anderes geplagt.

Bald schon hatten wir unsere Teller geleert und sind nochmals auf unser Zimmer zurückgekehrt, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und den verschwundenen Airpod zu suchen. Und dann fand Haude diesen tatsächlich in seiner Trainerhose – das ist dumm gelaufen.
Haude entschied sich heute mit Sport-Leggings zu laufen, weil sein Schienbein noch immer geschwollen war und auch schmerzte. So hatte er nämlich die Möglichkeit, von seiner Zaubersalbe aufzutragen und diese dann auch zu schützen, damit sie brav dort wirken konnte, wo er sie liebevoll aufgetragen hat. Dieses Prozedere dauerte natürlich noch eine Zeit und so ging Fourchi schon mal runter, beglich die Rechnung und konnte dann wenige Zeit später Haude auch im Empfang nehmen.
So konnten wir letztendlich um 07.45 Uhr bei prächtigem Wetter zu unserer heutigen Etappe starten und liefen zunächst der Strasse entlang, wo Fourchi seinen letzten Auftritt in diesem Jahr für das Einstiegsvideo absolvierte.
Um es noch ein wenig zu relativieren: Haude hat schon nicht die ganze durchgemacht, um Pokémon zu spielen. Aber bis Mitternacht hat er gemäss eigener Aussage schon noch seine Pokémon trainiert und auch den ersten Orden erobert.
Die ersten gut 1.5 Kilometer liefen wir der Strasse entlang bis zur Talstation der Seilbahnen Airolo-Pesciüm. Und da hatten wir es dann auch schon wieder geschafft, erstmals den falschen Weg einzuschlagen. Aber da wir mittlerweile um unsere Anfälligkeit wussten, zückten wir etwas häufiger die SchweizMobil-App, um die richtige Route zu konsultieren.

Natürlich sind wir an dieser Stelle nicht auf die Autobahn abgebogen, sondern rechts den Hügel hinauf, von wo aus wir gerne die Alp Pesciüm als erstes Zwischenziel erreichen wollten. Nachdem wir auf dem richtigen Weg angekommen waren, ging es auch langsam bergauf. Zunächst liefen wir über Wiesen, dann über Schotterstrassen, dann auch noch über Waldwege an teils etwas exponierten Stellen, wo es jeweils auf der einen Seite steil hinauf und auf der anderen Seite steil hinunter ging. Aber wir meisterten diesen Aufstieg in äusserst souveräner Manier und erreichten dann auch schon nach 01.15 Stunden Laufzeit die Alp Pesciüm.







Oben angekommen legten wir eine kurze Verschnaufpause ein. Haude lagerte sogleich seine Beine hoch, weil er schon beim Laufen Schmerzen im Scheinbein verspürte. Fourchi hat beim Aufstieg auch schon mal Kniebeschwerden auf der anderen Seite (rechts) angemeldet, was womöglich ebenfalls auf eine Fehlbelastung zurückzuführen war.

Wir rauften uns fünf Minuten später wieder auf und wie nach jeder Pause waren die ersten Schritte schmerzhaft und mühsam. Das ist jeweils der Moment, wenn man wieder merkt, was alles nicht so ist wie es sein sollte. Auch die Blasen, welche ansonsten bei beiden so ziemlich zur Nebensache verkommen sind, schmerzen bei den ersten Schritten wieder. Naja, Mimimi bringt ja bekanntlich nichts und deshalb ging es einfach weiter.
Da die ersten Höhenmeter bereits zurückgelegt waren, folgte nun ein Höhenwanderweg in Richtung Alpe di Folcra. Die Wege waren meistens sehr breit, sodass wir nebeneinander laufen konnten. Trotzdem waren wir heute beide nicht sonderlich gesprächig – womöglich war dies auf unsere körperlichen Beschwerden zurückzuführen. Jedenfalls ging es immer wieder ein bisschen hinauf und ein bisschen hinunter und manchmal auch geradeaus. Und so legten wir Kilometer für Kilometer zurück und kamen unserem heutigen Tagesziel näher. Die Temperaturen waren für unser Empfinden äusserst angenehm und wir genossen es, mal wieder in unseren T-Shirts wandern zu können.









Heute standen uns auch mal wieder einige Kuhherden im Weg und wir mussten einige Kuhzäune passieren. Dazu gibt es auch noch eine kleine Geschichte. Und zwar gab es nicht immer die Möglichkeit, den Kuhzaun komfortabel zu öffnen und zu passieren. Mehrfach mussten wir den Zaun mit unseren Wanderstöcken anheben, damit der andere jeweils untendurch kriechen konnte. Und bei einem dieser Übergänge wollte Fourchi etwas zu früh wieder aufstehen, hängte mit seinem Rucksack beim Zaun an und landete auf seinem Hinterteil in einer stacheligen Pflanze. Dumm gelaufen, aber war natürlich halb so wild und etwas mehr, um darüber zu lachen.



Es lief eigentlich alles ganz gut und so entschieden wir uns nach gut 03.15 Stunden Laufzeit und über der Hälfte zurückgelegten Kilometer nahe der Alpe di Folcra eine Pause an einem Bach einzulegen. Hierfür platzierten wir uns ganz einfach auf einem Schotterweg, welcher leicht abfällig war und legten uns auf unsere Rucksäcke – man lernt die Ansprüche an schöne Pausenplätze auf solchen Touren zu reduzieren. Und wie man zumindest Haude ansieht, tat ihm diese Pause auch richtig gut.


Die Landschaft hier war wirklich idyllisch, eigentlich über die ganze Etappe. Und immer ungefähr nach einer Stunde Laufzeit eröffnete sich uns jeweils wieder eine komplett neue Aussicht – es blieb also für uns auch immer wieder spannend, auch wenn die Stunden beim Laufen nicht gerade wie im Flug vergingen.



Die Pause dauerte wohl etwa 15 Minuten – für unsere Verhältnisse also eher lange. Aber sie tat gut, und wir rafften uns nochmals auf, verdrängten die Schmerzen bei den ersten Schritten und nahmen rasch wieder Fahrt auf. Wir haben uns wohl selten so häufig nach dem Wohlbefinden befragt wie auf der heutigen Etappe. Fourchi machte sich Sorgen um Haudes Schienbein (bei der Pause konnte man deutlich eine Schwellung erkennen) und Haude machte sich umgekehrt Sorgen um Fourchis Knie (das sogenannte Knie der Nation). Auf die Rückfragen antworteten aber beide immer gut gelaunt mit einem „geit guet“ (Haude) bzw. „gohd scho“ (Fourchi).
Auf der heutigen Tour haben wir die bisher meisten anderen Wanderer angetroffen. Die meisten kamen uns entgegen, aber hin und wieder überholten wir auch ein paar von ihnen. Nach ungefähr 18 Kilometern fing dann nochmals eine längere Steigung an. Diese war aber so angenehm, dass wir beinahe den Hügel hinaufflogen. Wunderbar im Zick-Zack, nicht allzu steil und äusserst gleichmässig. Und natürlich konnten wir auch da das Panorama geniessen, welches auf dieser heutigen Etappe wirklich ausserordentlich vielseitig und schön war.









Nachdem wir diesen langen Aufstieg schon fast zurückgelegt haben und in etwa die Höhe unsere heutigen Tagesziels über 2300 m. ü. M. erreicht hatten, entdeckte Haude ein Smartphone auf dem Boden. Uns ging durch den Kopf, dass dieses womöglich den beiden Trailrunnern gehören könnte, welche uns beim Abstieg entgegengerannt kamen. Und so rief Haude den letzten Kontakt aus Whatsapp an, um mit jemandem zu sprechen und eine allfällige Übergabe zu arrangieren. Der Kontakt auf der anderen Seite hielt aber Haudes Anruf für einen Scherz und verstand nicht auf Anhieb, worum es ging.
Als die beiden noch am Telefon darüber sprachen, ging ein weiterer Anruf ein, welcher Haude entgegennahm. Und da meldete sich tatsächlich die andere Partei des Duos, welches wir angetroffen hatten. Haude erklärte sich bereit, ihnen entgegenzulaufen für die Übergabe. Also legte er den Rucksack bei Fourchi ab (damit Fourchi etwas zu bewachen hatte) und begab sich nochmals auf dem Weg zurück ein paar 100 Meter abwärts. Als Finderlohn haben sie Haude satte 10 Franken überlassen und danach stieg Haude wieder auf zu Fourchi.

An dieser Stelle muss man schon hervorheben, was für ein guter Mensch Haude ist. Was für eine grossartige Tat – damit hat er sich ordentlich positives Karma verdient.
Als Haude zurückkehrte, forderte er Fourchi auf sich sofort wieder abmarschbereit zu machen und weiterzulaufen, weil hinter ihm auch schon überholte Wanderer im Anmarsch waren. Also packten wir rasch unser Zeug und brausten wieder davon. Haude schwärmte noch lange Zeit davon, wie angenehm diese ungefähr 10 Minuten ohne Rucksack zu laufen, waren.
Wir waren nun also ungefähr auf der Höhe der Corno Gries Hütte angelangt und mussten nur noch ein paar Kilometer hinauf und hinunter zurücklegen, um dahin zu gelangen. Das Landschaftsbild änderte sich nochmals und wir waren erneut begeistert, wie grossartig doch die Schweizer Alpen sind.









Eine ganz kleine Kritik kann man hier noch anbringen, aber auf seeeehr hohem Niveau. Und zwar gibt es hier wirklich einige Strommasten, welche teilweise das Landschaftsbild etwas stören. Aber wie gesagt, wir sind doch sehr zufrieden, was wir da heute den ganzen Tag hindurch erleben durften.
Die Corno Gries Hütte im Blick schreiteten wir weiter voran, aber es waren doch noch ungefähr fünf Kilometer zu laufen, bis wir unser Tagesziel erreichen würden. Wir sind uns aber nicht ganz sicher, weshalb wir heute etwas mehr als einen Kilometer als die angegebene Strecke zurücklegen mussten. Die Umwege hätten sich nicht dermassen extrem darauf auswirken sollen. Aber wie man so schön sagt: Es ist, wie es ist.








Auf der Zielgeraden überholten wir nochmals einen Wanderer, welcher auch eher zügig unterwegs war. Und so hätte man während einigen Sekunden meinen können, dass wir auch heute wieder als Trio unterwegs waren. Aber der arme Tropf musste rasch abreissen lassen und so war wieder Elite on Trail.
Die Beine wurden schwerer, aber mit dem Ziel vor Augen kämpften wir uns bis zum Schluss durch und die Corno Gries Hütte auf 2336 m. ü. M. kam nun in greifbare Nähe. Und die sieht wirklich cool aus – wir hatten ein gutes Gefühl, als wir dort ankamen.

Für das Siegerfoto fehlte Fourchi heute die Energie. Aber Haude hatte kein Erbarmen und knipste trotzdem ein Foto. Danach posierte er selber noch für ein Siegerfoto mit Stil und somit können wir euch heute zwei Fotos anbieten.


Es war übrigens kurz nach 14.00 Uhr, also waren wir rund eine Stunde schneller als budgetiert unterwegs. Wir hatten über 27 Kilometer und fast 2000 Höhenmeter aufwärts zurückgelegt – und damit waren wir ganz zufrieden.
Wir stürzten uns direkt in die Hütte, entledigten uns unserer Schuhe und meldeten uns bei den Hüttenwarten an. Es war ein komplett anderes Ankommen als noch in der Capanna Bovarina (Tag 3: Vrin – Capanna Scaletta – Capanna Bovarina). Wir fühlten uns umgehend wohl, es war noch fast nichts los und auch der Umgang war aus unserer Sicht deutlich professioneller.
Zuerst genehmigten wir uns ein alkoholfreies Bier und ein Citro. Danach liessen wir uns unser Zimmer zeigen und zu unserer grossen Freude wurden wir in einem 4er-Schlag untergebracht. Und auch der Aufbau passt uns viel besser: jeweils links und rechts von der Tür sind zwei Kajütenbetten platziert und die linke Seite konnten wir für uns beanspruchen. Somit gibt es auch genügend Platz, um unsere Sachen auszubreiten und uns dann am nächsten Morgen gut vorzubereiten. Wer schläft wohl oben und wer unten? Oder schlafen wir vielleicht doch im selben Bett?

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, war natürlich wieder Zeit für eine Dusche. Auch in dieser Hütte konnten wir uns den Schlüssel für 5.- pro Person erwerben, was wir auch taten. Und Fourchi hat diesmal wunderbar alle seine Duschsachen und frische Kleidung bereitgelegt, sodass nichts mehr schiefgehen konnte. Haude legte dann nach, musste aber die Dusche im Dunkeln beenden, weil das Licht auf einmal ausging.
Haude unterzog sich noch seinen medizinischen Pflegepraktiken, während Fourchi sich am Kuchenbuffet vergnügte. Es gab zahlreiche selbstgemachte frische Kuchen und Fourchi entschied sich für einen Apfel-Vanille-Kuchen, und dazu gabs noch eine Packung M&Ms. Als Haude aus seiner Medical Session zurückkehrte, war er etwas neidisch und wollte sich noch etwas von der leckeren Nusstorte genehmigen. Der nimmersatte Fourchi schlug noch eine kleine Piatto Corno Gries aus der Karte vor und Haude stimmte zu. Niamniam…

Nachdem wir unser Kaloriendefizit einigermassen ausgeglichen haben, arbeitete Fourchi am Blog und Haude an seiner Karriere als Pokémontrainer. Er schreitet in grossen Schritten voran und konnte sich mittlerweile auch schon den Quellorden sichern. Der Kampf in der Arena war ein absolutes Spektakel und mit einem einzigen KP von all seinen Pokémon sicherte er sich den Sieg. Sorry für die Fachbegriffe – für alle Nicht-Pokémon-Fans war das wohl nicht sonderlich vielsagend. Vielleicht solltet ihr euch also im Hinblick auf das nächste Jahr (wer weiss, ob es dann noch weitergeht) noch damit auseinandersetzen.

Vor dem Abendessen führten wir schon sehr nette Gespräche mit unseren Tischnachbarn. Diese drehten sich natürlich zunächst hauptsächlich um das Wandern, später aber auch um ganz andere Themen. Es waren übrigens Urner.
Um 19.00 Uhr wurde dann aufgetischt – und das war wirklich alles extrem lecker. Bisher ist also dieses SAC-Hüttenerlebnis für uns ein Riesenunterschied gegenüber unserer ersten Erfahrung in der Capanna Bovarina. Also, hier noch das Menü:
- Rüebli-Ingwer Suppe (inkl. Nachschlag, also quasi zwei Portionen)
- Gemischte Salatschüssel inkl. leckerem Dressing
- Polenta mit Gulasch (auch hier mit einer zweiten Portion)
- Tiramisu (hier nur eine Portion)
Das Abendessen dauerte hier etwas länger, war aber auch deutlich gemütlicher als noch vorgestern. Danach durften wir auch schon die Rechnung begleichen und unsere Bidons bzw. Trinkbeutel bereitstellen und bekamen dafür die Garantie, dass diese morgen mit frischem Wasser gefüllt sind – das finden wir ein super Service.
Anschliessend verzogen wir uns rasch auf unser Zimmer und hatten vorausschauend den Elite Whisky schon vorbereitet. Ex und hopp in einem Zug – weg war er. Dann stand noch das Spiel der Schweizer Frauen Fussballnati auf dem Programm – wir fiebern auch von weit oben mit…
Fazit
Wir kamen heute in den Genuss von perfektem Wanderwetter und einer herrlichen Etappe. Mit ihren (nach unseren Messungen) 27 Kilometern war sie sicherlich auf der längeren Seite und erfordert ein gewisses Durchhaltervermögen. Aber es gibt keine extrem langen steilen Aufstiegs- oder Abstiegspassagen. Für uns war es heute fast schon Genusswandern.
Zudem haben wir erfahren, dass es hier wirklich viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, dieses Wandergebiet zu erkunden. Also man müsste nicht unbedingt von Airolo aus starten, sondern kann auch irgendwo dazwischen aufsteigen (eventuell sogar mit einer Bergbahn oder mit dem Postauto).
Körperlich hatten wir sicherlich schon strengere Etappen zurückzulegen, aber wir sind schon froh darüber, dass morgen jetzt die letzte Etappe ansteht. Verglichen mit anderen Jahren laufen wir aber abends schon ganz anständig die Treppen hoch und runter. Dies ist unter anderem sicher auch darauf zurückzuführen, dass wir jeden Abend die medizinische Versorgung sehr ernst nehmen und unsere exponierten Stellen dehnen.
Ausblick
Morgen steht also die letzte Etappe an, und es wird nochmals happig. Auf der diesjährigen Route ist es nach der ersten Etappe die zweitlängste und aufgrund der steilen Auf- und Abstiege sicherlich auch technisch anspruchsvoll. Einerseits sind wir körperlich sicher nicht mehr zu 100% auf der Höhe und kämpfen mit einigen Beschwerden. Aber da wir wissen, dass morgen Abend mit der Ankunft in Binn die diesjährige Tour zu Ende geht, werden anderseits wohl nochmals zusätzliche Energiereserven freigesetzt.
Das Wetter wird morgen auf unserer Seite sein – strahlend schönes Wetter, den ganzen Tag hindurch. Das sind doch tolle Voraussetzungen.
Wir werden wieder um 07.00 Uhr gleich zum Frühstück antreten, um anschliessend die letzten Vorbereitungen zu treffen und im Idealfall gegen 07.30 Uhr loszumarschieren. Unser Ziel wäre es, morgen gegen 17.00 Uhr in Binn einzutreffen und unsere Reise abzuschliessen.
Daumen drücken, dass auch am letzten Tag alles gut läuft – ihr werdet es wiederum als erste erfahren…

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