Tag 3: Ausserferrera – Splügen – Safien Platz


Eckdaten zum heutigen Tag

Originalplanung

Die Originalplanung für unsere heutige Etappe bestand aus zwei Etappen:

  • Ausserferrera – Splügen
  • Distanz: 12 km
  • Aufstieg: 1050 m
  • Abstieg: 880 m
  • Laufzeit: 05.00 h
  • Splügen – Safien Platz
  • Distanz: 25 km
  • Aufstieg: 1450 m
  • Abstieg: 1650 m
  • Laufzeit: 08.35 h

Mit unserer Planung für den gesamten Tag lagen folgende Werte zugrunde:

  • Ausserferrera – Splügen – Safien Platz
  • Distanz: 42 km
  • Aufstieg: 2500 m
  • Abstieg: 2530 m
  • Laufzeit: 13.35 h

Link zur Übersicht: 2024 – Alpenpässeweg Teil 1 (8 Tage)

Unsere Ergebnisse

Anhand unserer Tracker haben wir folgende Durchschnittswerte erzielt (während der grossen Pause haben wir den Tracker gestoppt):

  • Ausserferrera – Splügen
  • Startzeit: 08.30 Uhr
  • Ankunftszeit: 13.30 Uhr
  • Distanz: 14 km
  • Aufstieg: 1000 m
  • Abstieg: 820 m
  • Laufzeit: 05.00 h
  • Anzahl Schritte: 17’000
  • Tempo: 21.16 min/km
  • Splügen – Safien Platz
  • Keine Ergebnisse (ÖV)

Tagesbericht

Es war eine harte Nacht, Fourchi konnte sich kaum drehen und ist wegen den Schmerzen auch mehrfach aufgewacht. Um 07.00 Uhr tat sich auch langsam etwas in Haudes Bett. Die erste Standortbestimmung war eher schlecht, Fourchi hinkte im Zimmer umher, Haude holte derweil einen Stock weiter unten das vorbereitete Frühstück. Und so kam es dann quasi zu einem Frühstück am Bett inklusive einer kurzen persönlichen Nachricht für uns.

Es war übrigens nicht dermassen kalt in unserem Zimmer, dass man da unbedingt eine Mütze hätte tragen müssen. Aber ist ja bekanntlich Geschmacksache und Haude steht das doch wunderbar. Während des Frühstücks diskutierten wir natürlich darüber, was wir jetzt heute machen wollten. Fourchis Knie machte keinen guten Eindruck und es blockierte immer wieder. Und so schlug Haude zwei Varianten vor:

  1. Wir nehmen direkt in Ausserferrera das Postauto und reisen ohne zu wandern nach Safien Platz zu unserer nächsten Unterkunft, das wäre dann quasi ein Ruhetag
  2. Wir wandern den ersten Teil des Tages bis nach Splügen und werden von da aus auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen

Es blieb noch Zeit zum Überlegen, weil wir dann doch noch das eine oder andere zusammenpacken mussten. Zudem pflegten wir beide unsere Blasen und bereiteten uns für den Abmarsch vor. Vom Frühstück mussten wir übrigens wieder einen grossen Teil zurückgeben, weil unser Appetit schlichtweg nicht sonderlich gross war. Es ergab sich ein Variantenentscheid, ohne es explizit auszusprechen: Wir liefen dann einfach mal los. Es war 08.30 Uhr.

Nach den ersten Schritten normalisierte sich Fourchis Schritt auch ein wenig und so nahmen wir also die ersten Meter unter die Füsse. Es war kühl und neblig, aber es war trocken. Wir überquerten dann gleich zu Beginn ein paar Wiesen und einige Brücken und konnten einmal mehr feststellen, wieviel Wasser da unterwegs war.

Nach diesen paar flachen Metern begann dann aber auch schon bald ein wirklich steiler Aufstieg, hauptsächlich durch den Wald aber dann auch immer wieder über Weiden. Das war wieder echt hart, weil der Aufstieg nahm einfach kein Ende. Gemäss Wegbeschreibung mussten wir innerhalb von 1.5 Kilometern rund 550 Höhenmeter aufsteigen und entsprechend steil kann man sich diesen Aufstieg auch vorstellen.

Das Tempo beim Aufstieg schlugen wir nicht besonders hoch an, sondern setzten stattdessen auf Konstanz. Im Verlauf des Aufstiegs mussten wir dann doch mal kurz schon eine Pause einlegen, bevor wir dann nach etwas mehr als einer Stunde mit der Alp Nursera auf über 1800 m. ü. M. eine erste Anhöhe erreichten. Die Freude ist Fourchi ins Gesicht geschrieben.

Bis zu diesem Zeitpunkt hörte man von Fourchi noch nicht viel Mimimi, obwohl er auch schon beim Aufstieg das Knie spürte. Nach einer kurzen Pause war es zeitweise wieder schlimmer, normalisierte sich dann aber nach den ersten paar Metern wieder ziemlich rassig.

Wir hätten uns vorgestellt, dass uns jetzt einfache Wanderwege auf der ungefähr gleichen Höhe bevorstehen, welche wir in einem guten Tempo zurücklegen konnten. Bis zum höchsten Punkt der Wanderung auf knapp 2000 m. ü. M. fehlte ja nicht mehr so viel. Aber stattdessen folgten sehr anspruchsvolle Wege über viele Wurzeln und Felsen und es war ein ständiges Auf und Ab mit teilweise wiederum nicht ganz unkritischen Stellen.

Insbesondere bei den Abwärtspassagen hörte man Fourchi wieder stöhnen und klönen, es zwickte immer wieder ins lädierte Knie und so benötigte er viel häufiger Pausen, manchmal legte er sich auch einfach mal so hin, wenn es sich gerade anbot.

Haude blieb derweil immer cool und wirkte auch nicht sonderlich angestrengt. Er hätte sicher ein höheres Tempo anschlagen können, auch wenn er selber bei den schwierigen Wegen etwas mehr Vorsicht walten liess. Und so bewältigten wir wirklich sehr gemächlich immer wieder kurze knackige Abstiege, schwierige Passagen aber wir blieben auf den Beinen und kamen unserem Ziel von heute näher. Es folgte ein weitere Abstieg über Weiden, wo wir dann die Schwarzwaldalp nach fast 2.30 Stunden erreichten.

Das war ein ganz hübscher Ort, wo wir dann auch gleich wieder eine Pause einlegten. Zu diesem Zeitpunkt begann es auch leicht zu regnen. Zudem nutze Haude die Gelegenheit, seine Schuhe und Socken zu wechseln und ein zusätzliches Blasenpflaster aufzukleben. Das war sicher ein super Gefühl, von total durchnässtem zu trockenem Material an den Füssen zu wechseln.

Es ging jetzt wieder in den Wald hinein, so waren wir ein wenig vom Regen geschützt und zogen deshalb auch nicht unsere Regenjacken an. Aber der Boden war schon ordentlich nass und natürlich gab es auch heute wieder einige überflutete Stellen und zu gut gefüllte Bäche. Und so nutzte Haude die erst mögliche Gelegenheit, um sein frisches Schuhwerk inklusive Socken im Wasser zu tunken.

Es kamen einzelne Rutscher dazu und deshalb galt es fortan, die Konzentration wirklich konstant hoch zu halten, weil der Weg war weiterhin äusserst uneben und nass. Dann kam auch noch hinzu, dass uns erneut Baumstämme in den Weg gelegt wurden. Und diese luden leider nicht zu einer Pause ein wie noch gestern, sondern zwangen uns dazu, die Rucksäcke auszuziehen und unten durchzukriechen, um im unwegsamen Gelände wieder auf die Beine zu kommen.

Und so verloren wir immer mehr Zeit, obwohl wir heute den Wanderweg fast immer im Blick hatten und nur selten vom teilweise wieder schlecht gekennzeichneten Weg abkamen. Doch dann kam wieder so eine Stelle, wo wir uns an die Stirn fassten. Auf der linken Seite ein Teich, welcher etwas zu viel Wasser führte und auf der rechten Seite ein grosser Fels. Haude entschied sich den Felsen von oben zu inspizieren und musste dann feststellen, dass das keine gute Idee wäre. Deshalb wagte sich Fourchi an die Wand und konnte die Passage erfolgreich traversieren. Haude machte dies fast genauso elegant.

Irgendwie wurden wir mit dem Weg nicht wirklich glücklich und leicht durchnässt war es noch umso kritischer. Irgendwie klebte uns das Pech an den Füssen oder wie ein guter Kollege von uns zu sagen pflegt: Hast du Scheisse am Fuss, hast du Scheisse am Fuss. Wir waren schon über 3.30 Stunden unterwegs, als sich der Weg endlich abflachte und wir auf Schotterstrassen zurückkehrten. Diese hatten eine „gute Steilheit“ und so konnten wir endlich auch noch ein paar einfache Kilometer zurücklegen.

Und so ging es also immer weiter runter und nach ein paar Kilometern hatten wir dann die Strasse erreicht. Es war uns allerdings nicht ganz klar, weshalb der Wanderweg scheinbar über solch schräge Wiesen direkt neben der Strasse führen sollten und so überquerten wir dann wenig später die Leitplanken.

Langsam aber sicher waren wir auf der Zielgeraden angekommen. Hierfür mussten wir aber zuerst noch eine Pause einlegen, dann unter der Autobahnbrücke hindurch, um noch ein paar letzte Höhenmeter auf der Schotterstrasse zurückzulegen. Auch hier kamen wir jetzt wirklich zackig voran und so spulten wir die letzten 3 km doch noch mit einer guten Pace ab.

Was lange währt, wird endlich gut. Splügen war in Sichtweite und wir näherten uns nach nicht ganz 5 Stunden Laufzeit und 14 km dem Ziel unserer heutigen Etappe. Der Einmarsch verlief relativ ruhig, aber es begann dann wirklich so richtig zu regnen. Und so suchte sich Fourchi eine passende Position, um zur Postauto Haltestelle zu navigieren.

Und nach ein paar Minuten erreichten wir unser Etappenziel, wo es noch ein kurzes Foto fürs Publikum gab und dann verschwanden wir auch sogleich auf der anderen Strassenseite im Wartehaus für das Postauto. Und da stand doch tatsächlich ein Klavier drin… Haude gab einen zum Besten und trotz leichter Verstimmung erntete er nicht nur von Fourchi, sondern auch von zwei heranbrausenden älteren Damen (Groupies, oder auch Haudies genannt) kräftigen Applaus für die Performance.

Übrigens war es zwischenzeitlich kurz nach halb 2 Uhr und wir waren voll auf Kurs für die geplante ÖV-Verbindung nach Safien Platz. Spontan entschieden wir uns dann für ein früheres Postauto, welches uns schon mal nach Thusis brachte. Da sassen wir also wieder – aber es war der richtige Entscheid. Man stelle sich vor, in diesem Regen nochmals eine derart heftige Etappe über knapp 26 Kilometer anzuhängen. Das wäre definitiv kein Vergnügen gewesen und die Machbarkeit sollte man auch hinterfragen. Wir waren zufrieden und genossen die knapp 30-minütige Fahrt nach Thusis.

In Thusis angekommen konnte sich Fourchi fast nicht mehr aus dem Postauto bewegen, weil die Muskeln abgekühlt waren und das Knie jetzt total versteift war und schmerzte. Haude war sichtlich amüsiert und befand Fourchi für mindestens 40 Jahre älter – wenn man auf seine Bewegungen achtete. Trotzdem haben wir rechtzeitig den Zug erreicht, welcher uns jetzt nach Reichenau-Tamins bringen sollte. Während dieser wiederum 30-minütigen Fahrt haben wir uns erneut an unseren Süssigkeiten vergriffen. Etwas Ordentliches haben wir an diesem Tag soweit nicht gegessen – aber wer braucht das schon.

In Reichenau-Tamins hatten wir dann nur 2 Minuten Zeit umzusteigen und so hofften wir, dass wir nicht noch einen Sprint hinlegen mussten. Glücklicherweise lagen die Gleise direkt nebeneinander und so hatten wir keine Probleme, auch den nächsten Zug zu erwischen. Diese Fahrt sollte 20 Minuten dauern und uns nach Castrisch bringen. Auch das kriegten wir wunderbar hin und dann mussten wir in Castrisch nur noch die Postauto Haltestelle finden, um unseren letzten Transport zu erwischen. Hierfür nahmen wir nochmals ungefähr 5 Minuten auf uns und erreichten wiederum rechtzeitig die Haltestelle. Da hatten wir sogar noch Zeit dafür, uns mit einem Anwohner auszutauschen, welcher sich nach unseren Plänen erkundigt hat. Er fragte uns, ob in Safien irgendein Festival stattfände – wir machten also einen guten Eindruck. Dann kam aber auch schon das Postauto und wir mussten uns verabschieden.

Fourchi wirkte bei der Fahrt nachdenklich, Haude kuschelte derweil mit seinem Rucksack. Dieser letzte Abschnitt dauerte fast eine Stunde und wir waren zutiefst beeindruckt, über welche Passagen der Chauffeur das grosse Postauto manövrierte. Baustellen, Gegenverkehr und äusserst enge Strassen stellten für ihn überhaupt kein Problem dar. Kurz nach 16.30 Uhr durften wir dann in Safien Platz bei Sonnenschein aussteigen und ein paar wenige Meter hinunter zu unserer Unterkunft Gasthaus Rathaus hinuntersteigen. Es sollte das letzte Siegerfoto dieses Jahres sein.

In der Unterkunft angekommen durften wir sogleich unsere Zimmer beziehen. Wir waren etwas überrascht, dass wir zwei Einzelzimmer erhielten, weil Fourchi eigentlich ein Doppelzimmer gebucht hatte. Trotzdem bezogen wir die kleinen Zimmer, liessen uns die Gemeinschaftsdusche im oberen Stock zeigen und einigten uns darauf, zunächst zu duschen und dann über die nächsten Schritte zu sprechen. Darauf wollen wir aber erst im Fazit eingehen.

Nach der Dusche wurden wir dann gebeten, die Einzelzimmer wieder zu räumen und ins Doppelzimmer zu zügeln. Diesem Wunsch kamen wir natürlich nach und so können Fourchi und Haude eine weitere gemeinsame Nacht miteinander verbringen. Dann war es auch bald schon 18.30 Uhr und wir gingen für das Abendessen nach unten. Da erfuhren wir dann auch, dass wir die einzigen Gäste im ganzen Haus sind. Als Menü durften wir heute einen leckeren Salat, Pizokel mit Birnen und Speck und einen Schokoladenkuchen mit Vanilleeis geniessen.

Parallel dazu folgten wir dem Match zwischen Belgien und Frankreich. Fourchi war dann am Schluss etwas wütend, weil er ein 1-1 getippt hatte und es so lange Zeit nach Verlängerung ausgehen hat. Naja, Risiko hat sich nicht gelohnt.

Danach verzogen wir uns auch schon wieder auf unser Zimmer und genehmigten uns da noch 1-2 ordentlich gefüllte Gläser des Elite-Whisky, weil dieser leider noch ziemlich voll wirkte, und wir ja schon am Ende waren…

Fazit

Ja, ihr habt sicher den einen oder anderen Hinweis aus dem Tagesbericht erkannt. Und wir haben auch auf weitere Details zu Fourchis Gesundheitszustand im Tagesbericht verzichtet. Es ist aber leider so, dass Fourchi schon nach dem ersten Aufstieg starke Schmerzen verspürte und sich irgendwie durch die Etappe durchkämpfte. Aber schon unterwegs hat er Haude wissen lassen, dass dies definitiv der letzte Einsatz ist und anschliessend für dieses Jahr Schluss ist.

Natürlich gab es auch in den letzten zwei Jahren schon körperliche Probleme, welche überwunden werden mussten. Aber dieses Jahr waren die Schmerzen im Knie eine derartige Qual, dass sich Fourchi das keine weitere 5 Tage zumuten wollte. Während dem Laufen lassen sich die Schmerzen teilweise ausblenden, aber wenn bei einem Abstieg gefühlt alle 20 Meter ein Stich ins Knie schlägt, obwohl jeder Schritt vorsichtig gewählt ist, dann ist das echt zermürbend. Hinzu kommt, dass wir somit das Tempo nicht so gestalten konnten, um die Etappen auch wirklich innerhalb kürzerer Zeit zurückzulegen.

An dieser Stelle möchte sich Fourchi bei Haude entschuldigen, dass es dieses Jahr leider nicht mehr weitergeht. Und auch für alle Mitlesenden tut es ihm ausserordentlich Leid, diesen Abbruch mitzuteilen. Haude ist es an dieser Stelle ein grosses Anliegen, Fourchi für seinen unerschütterlichen Kampfgeist und seinen Durchhaltewillen zu danken. Fourchi ist wirklich an und übers Limit gegangen und hat alles versucht, um unser Wanderprojekt am Leben zu halten. Haude zieht im Namen der ganzen Leserschaft seinen Hut.

Fakt ist: Für Fourchi und Haude ist es nicht einfach, einen Schlussstrich zu ziehen. Aber selbst die letzte Etappe war schon nicht mehr wirklich sinnvoll gewählt. Das müssen wir uns leider eingestehen. Und so scheitert dieses Vorhaben erstmals – das tut weh.

In Safien Platz konnte Fourchi übrigens keinen Arzt finden, aber nach Rücksprache mit Haude waren wir der Meinung, dass aufgrund dieser Schilderungen dies der einzig vernünftige Entscheid ist. Das Knie war offensichtlich geschwollen und wohl nicht mehr ganz in Ordnung.

Als nächstes hat Fourchi alle weiteren Unterkünfte storniert und wohl in den meisten Fällen ist dies noch ohne Kostenfolge möglich. Haude spielte kurzzeitig noch mit dem Gedanken, weitere Etappen zurückzulegen (jedoch nicht gemäss Planung). Aber stattdessen haben wir uns darauf geeinigt, ein Alternativprogramm zusammenzustellen.

Ausblick

Wir werden also morgen ins Luzernerland zurückkehren. Hierfür stehen uns wieder viele Umstiege bevor, aber so gegen Nachmittag sollten wir wieder zuhause sein. Dann freuen wir uns, unsere Liebsten halt schon etwas früher als geplant wiederzusehen.

Und ab Mittwoch bis Freitag planen wir einen Aufenthalt im Stoos Wellness Hotel, weil wir da im letzten Jahr vorbeigelaufen sind und jetzt eine solche Pause gut gebrauchen können. Und so können wir doch noch Zeit zusammen verbringen, und müssen dabei auch nicht so leiden (ausser vielleicht beim Schwitzen in der Sauna).

Auf eine Buchhaltung mit allen Fakten zur diesjährigen Tour verzichten wir, da wir ja nur drei Tage absolviert haben. Natürlich haben wir in diesen drei Tagen wieder unglaublich viel erlebt und erreicht, aber leider nicht das, was wir uns zum Ziel gesetzt haben. Das müssen wir zuerst verdauen, bevor wir dann schauen, ob und in welcher Form wir das weiterführen möchten. Es ist aktuell schlicht zu früh, darüber nachzudenken.

Der Schmerz über den Abbruch und das nicht erreichte Ziel wiegen noch zu schwer. Deshalb nochmals ein grosses Sorry auch an euch alle, es werden keine weiteren Beiträge mehr folgen. Bei unserer Erholung auf dem Stoos verzichten wir natürlich auch auf Beiträge, weil das wohl kaum sonderlich spannend wäre.

Aber vielen Dank, dass ihr diese drei Tage mit uns mitgefiebert habt. Es war uns wie immer eine grosse Ehre. Bleibt gesund…

Haude & Fourchi


4 Antworten zu „Tag 3: Ausserferrera – Splügen – Safien Platz”.

  1. Avatar von Alexa
    Alexa

    Von Herzen gute Besserung & Erholung! Lasst es euch auf dem Stoos gut gehen und danke für 3 Tage tolle Berichtserstattung. Es hat einfach Spass gemacht! Und hey, was ihr alles in drei Tagen geschafft habt, machen andere in ihrem Leben nie!!!

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  2. Avatar von Sara
    Sara

    Es ist sicher ein harter Entscheid für euch beide! Trotzdem ist er vollkommen richtig und zeugt von Eigenverantwortung und treuer Kameradschaft! Wichtig ist, dass Fourchi‘s Knie wieder ganz heilt und ihr ansonsten gesund und trotzdem munter seid!

    Die gewaltigen Gewitter im Tessin und in eurem Ziel-Kanton, Wallis, sind beängstigend und man weiss nie, ob und wo es weitere Erdrütsche gibt!

    Ich bin einfach nur froh über eure Entscheidung! Geniesst eure Wellnesstage auf dem Stoss, seid stolz auf das, was ihr die letzten drei Tage geschafft habt und glücklich über eure Freundschaft.

    Bis bald und lieber Gruss…

    Mami Sara

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  3. Avatar von Lisa Elmer
    Lisa Elmer

    Liebe Beide, ihr habt das einzig Richtige gemacht! Manchmal muss man auch Nein sagen können. Ihr habt 3 super Tage absolviert, Hut ab! Und ganz gute und schnelle Besserung dem Knie!

    Liebe Grüsse

    Lisa

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  4. Avatar von Vorbereitung: Neuer Versuch – Elite on Trail

    […] 19. Mai 2025 Alpenpässeweg Teil 1.2, Planung #alpenpaesseweg, #vorbereitung, challenge «Tag 3: Ausserferrera – Splügen – Safien Platz […]

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