Eckdaten zum heutigen Tag
Originalplanung
Die Originalplanung (Strecken und Laufzeit via Bahn abgezogen) für unsere heutige Etappe bestand aus einer Etappe:
- Luzern – Stans
- Distanz: 10 km
- Aufstieg: 1650 m
- Abstieg: 360 m
- Laufzeit: 08.00 h
Mit unserer Planung für den gesamten Tag lagen folgende Werte zugrunde:
- Luzern – Fräkmüntegg – Pilatus – Alpnachstad – Stans
- Distanz: 31 km
- Aufstieg: 2040 m
- Abstieg: 2050 m
- Laufzeit: 11.30 h
Link zur Übersicht des Tell Trails: 2023 – Tell Trail (6 Tage)
Unsere Ergebnisse
Anhand unserer Tracker haben wir folgende Durchschnittswerte erzielt (während der grossen Pause haben wir den Tracker gestoppt):
- Luzern – Stans
- Startzeit: 07.40 Uhr
- Ankunftszeit: 15.20 Uhr
- Distanz: 23 km
- Aufstieg: 1940 m
- Abstieg: 1850 m
- Laufzeit: 07.00 h
- Anzahl Schritte: 30’000
- Tempo: 18.54 min/km
Tagesbericht
Oh wie war das schön im eigenen Bett zu schlafen und morgens sanft vom kleinen Neo geweckt zu werden. Auch Haude hat gemäss eigenen Angaben ziemlich gut geschlafen und konnte sich tiptop erholen. Wie geplant kam so gegen 06.30 Uhr Bewegung in den Morgen und Haude erschien zum ersten Kaffee. Ursi war bereits früher auf und machte sich noch vor 07.00 Uhr auf den Weg zur Arbeit. Haude und Fourchi nahmen es noch gemütlich und bastelten sich ein leckeres Frühstück zusammen, um dieses anschliessend in der Chillout Lounge zu konsumieren. Schon da zeigte Fourchi keinen grossen Appetit, was sich auch den gesamten Tag hindurch so manifestieren würde. Aber immerhin ein bisschen haben wir gegessen.

Eigentlich wäre geplant gewesen, dass wir so gegen 07.30 Uhr losmarschieren würden. Nach dem Frühstück haben wir uns also vorbereitet, Sonnencrème eingeschmiert, Füsse gepudert, ein paar Blasenpflaster platziert und den Rucksack gepackt (Fourchi mit der frisch gewaschenen Wäsche). Aus unerklärlichen Gründen brauchte Haude bei der heutigen Morgenroutine mehr Zeit und so liefen wir letztendlich um 07.40 Uhr bei Fourchis Casa los. Kurze Zeit nachdem wir losmarschierten, trafen wir auch schon auf einen der zahlreichen Bekannten, welchen wir heute noch begegnen sollten. Haude erkannte seinen Kumpel aus Hasle und da gab es doch gleich mal ein Foto und der Hinweis, dass er heute Abend in unserem Blog landen würde – und er war sichtlich erfreut darüber. Ist schon noch speziell, die Ländler von Hasle treffen sich im städtischen Luzern – und das nicht im Ausgang.

Nach der ersten kurzen Pause folgte gleich noch eine rote Ampel, aber dann nahmen wir effektiv Kurs in Richtung Kriens zur Talstation Krienseregg, wobei Fourchi die Navigation übernahm (nicht etwa, weil Haude gestern nicht geglänzt hatte, sondern weil Fourchi eben in Kriens aufgewachsen ist und somit durchaus ortskundig ist). Das ist natürlich kein besonders schöner Weg durch die Stadt Luzern nach Kriens, aber wir wollten das möglichst effizient hinter uns bringen. Und als wir dann am Gebäude von Maréchaux vorbeiliefen, schickte Haude diese Information an seine Cousine Laila und dann kam doch tatsächlich ein Foto von uns zwei zurück.


Es wird wohl nicht mehr lange dauern und wir werden von Paparazzis gejagt und ihr wisst jederzeit, wo wir gerade stecken. Unbeirrt gingen wir weiter unseres Weges, vorbei an Fourchis Fussballheimat – dem Stadion Kleinfeld – bis zur Talstation zur Krienseregg. Diese Strecke von gut 4.5 km legten wir in ordentlichen 45 Minuten zurück und dann ging die Party des Tages erst so richtig los – schliesslich waren wir jetzt ja eingewärmt. Für Haude war es eine Premiere, während Fourchi doch schon das eine oder andere Mal auf dieser Route unterwegs war. Das letzte Mal war wohl vor ungefähr einem Jahr, als Fourchi gemeinsam mit Ursi und Neo die Fräkmüntegg angestrebt hat. Fourchi und Neo waren da zackig oben, Ursi litt noch an einem fürchterlichen Kater vom Vorabend und so war es für sie wohl ein ordentlicher Kampf da hinauf. Wir hofften, dass es uns heute besser ergehen würde.


Und tatsächlich kamen wir sehr gut vorwärts über anfangs häufig asphaltierte Strassen, welche dann aber später in schöne Wanderwege mit einer guten Steilheit mündeten. Und so waren wir knapp 50 Minuten nach dem Start bei der Talstation auch schon in der Krienseregg auf etwas mehr als 1000 m.ü.M angekommen, wo wir gleich durchmarschierten in Richtung Fräkmüntegg. Und auch weiterhin kamen wir sehr gut vorwärts, konnten auch noch die eine oder andere Wandergruppe überholen und gönnten uns dann auch mal noch eine kurze Pause. Wie ihr seht, war es ziemlich bedeckt und relativ kühl, so mussten wir immer wieder unsere Regenjacken auspacken und ausziehen.
Und nachdem wir uns wieder kurz erholt hatten, nahmen wir auch noch die letzten Höhenmeter bis zur Fräkmüntegg auf nicht ganz 1500 m.ü.M in Angriff. Dabei hatten wir ständig freien Blick auf unser heutiges Tagesziel – den Pilatus. Wir würden mal sagen, das hat jetzt nicht wirklich geholfen, aber sicher auch nicht geschadet. Wir nahmen es halt zur Kenntnis und liefen immer weiter, Schritt für Schritt (de Berg duruf…). Schlussendlich sind wir dann nach einer Laufzeit von knapp einer Stunde ab der Krienseregg in der Fräkmüntegg beim Kletterpark angekommen, wo wir gleich mal ein temporäres Siegerfoto geschossen haben – aber Fourchi weiss offensichtlich, dass da ja noch etwas kommt…


Wir zogen sogleich weiter und folgten der Wegbeschreibung über das Klimsenhorn – also ging es mal wieder ein paar Höhenmeter runter, welche wir zuvor mühselig erklommen haben. Da warf sich Haude dann gleich mal noch spontan in eine fragwürdige Pose, bevor es dann wirklich ernst galt und wir den Aufstieg in Angriff nahmen.


Was zunächst ziemlich geschmeidig wirkte – nicht allzu steil und schön mit zackigem Tempo begehbare schmale Wanderpfade – erwies sich einige Minuten später als klassische Fehlannahme. Der Weg wurde immer steiler und wir mussten ziemlich grosse Schritte nehmen, um da auch wirklich voranzukommen. Wer sich erinnert – Fourchi hat nicht sonderlich lange Beine und so hatte er schon Probleme damit, den einen oder anderen grossen Tritt zu nehmen. Zudem zeigten sich bei diesen grossen Bewegungen erstmals seine Leistenbeschwerden, welche er jedoch ausblendete und fortan weiterstieg. Haude behielt derweil in einer Seelenruhe die Aufsicht und folgte Fourchi auf Schritt und Tritt. Irgendwann kamen wir dann aber ohne „Kraxeln“ wirklich auch nicht mehr weiter, weil es dermassen steile Passagen gab und so mussten wir die Wanderstöcke in eine Hand packen, während wir mit der anderen versuchten, uns an den Ketten hochzuziehen.


Es war jetzt für uns nicht so sonderlich angenehm, weil wir vom schweren Rucksack hin und wieder nach hinten gezogen wurden und da ging es halt einfach nur „das Loch runter“. Es handelte sich aber wirklich um einen Bergwanderweg und nicht um einen Alpinwanderweg (welchen wir ja gestern bewusst zweimal ausfallen liessen). Wir würden unsere Route jedenfalls jetzt nicht unbedingt weiterempfehlen, wenn jemand Mühe mit der Trittsicherheit hat. Für uns bedeutete dieser Aufstieg Konzentration pur und so zog sich das auch ganz schön in die Länge. Nachdem wir die exponierten Passagen dann endlich hinter uns gebracht hatten, ging es nur noch über Serpentinen hinauf in Richtung Klimsenhorn. Aber auch das war noch genügend streng, weil ja noch einige Höhenmeter fehlten bis hinauf zum Pilatus.


Während dieser kurzen Pause konnten wir dann auch noch einen Trailrunner bestaunen, welcher ziemlich rassig nach unten unterwegs war – oben war er ohne unterwegs (also er trug nur die Weste). Wir mussten jedenfalls noch weiter hinauf, hin und her… Und irgendwann sind wir dann schon ein wenig erschöpft bei der Klimsenkapelle angekommen, wo wir uns nochmals eine Pause vor dem Schlussaufstieg gönnten. Wie sich im Nachhinein herausstellte, waren wir genau gleichzeitig da wie der Partner einer Arbeitskollegin von Haude (der war in einer Gruppe unterwegs). Wir haben dann den Schlussaufstieg kurz vor ihnen in Angriff genommen und sie sind mit einem Sicherheitsabstand hinter uns hergelaufen. Schon interessant, wie klein die Welt doch ist.


Noch kurz ein Hinweis: Für uns war klar, dass dies heute unser letzter Aufstieg sein würde. An den zwei bisherigen Tagen mussten wir nach dem ersten Aufstieg immer noch einen weiteren Aufstieg berücksichtigen. Somit war das rein psychologisch ein grosser Vorteil und so schafften wir es dann auch noch durch die letzten steilen Serpentinen hinauf bis zum Touristenpfad. Natürlich änderte sich ab da schlagartig die Klientel – wir waren im Touristenparadies angekommen. Entsprechend fiel dann auch das heutige Video zum Gipfelsturm weniger euphorisch aus. Übrigens haben wir auch auf einen Ausflug zum Esel verzichtet, weil es uns da schlicht zu viele Leute unterwegs hatte.
Um 12.15 Uhr hatten wir also den Aufstieg auf den Pilatus erfolgreich hinter uns gebracht. Wenn wir den Weg von Luzern auf Kriens noch abziehen, so haben wir für diesen Aufstieg ab Kriens ungefähr 03.45 Stunden benötigt. Das ist sicherlich keine Fabelzeit, aber entsprechend den Umständen sind wir damit doch sehr zufrieden. So suchten wir uns auf der Terrasse des Restaurants Pilatus Kulm einen windgeschützten Platz und bestellten uns beide eine Coca Cola sowie Haude zusätzlich eine Portion Pommes Frites.

Fourchi schnappte sich das eine oder andere Pommes Frites von Haude, aber ansonsten blieb er bei seiner Coca Cola und packte sich mit Decken dick ein, um sich vor der Kälte zu schützen. Nach einer etwas längeren Mittagspause als die gewöhnlichen 30 Minuten begaben wir uns auch schon wieder auf den Abstieg in Richtung Alpnachstad. Die Schritte waren zu Beginn sehr schwerfällig, aber beim Abstieg ging es gleich ziemlich zur Sache. Wiederum hiess es hin und her und immer ein Stück weiter dem Tal entgegen.


Die Wege waren über den gesamten Abstieg ziemlich ähnlich: gerade noch vernünftig steil, hin und wieder etwas trocken und somit rutschig und mit viel Geröll. Somit hiess es für uns wieder, den Fokus richtig zu setzen, denn heute wollte niemand die Führung in der unliebsamen Statistik der Stürze übernehmen. Beide hatten hin und wieder einen Rutscher zu verzeichnen, aber zu einem Sturz kam es heute den ganzen Tag nicht. Einen Grossteil des Abstiegs bewegten wir uns ziemlich nahe an der Zahnradbahn und hätten wir mitgezählt, dann wären da einige Bahnen zusammengekommen, die heute an uns vorbeigefahren sind (aufwärts und abwärts). Als wir ungefähr bei der Mittelstation angekommen waren, legten wir mal wieder eine kurze Pause ein. Diese wurde unterschiedlich genutzt: Haude erleichterte sich zuerst und posierte dann für seine Follower, während Fourchi tiefenentspannt auf den Boden sass und sich an seinen Rucksack anlehnte.


Während dieser Pause kamen uns dann zwei Asiaten entgegen (vermutlich Vater und Sohn). Sie machten einen sehr erschöpften Eindruck und erkundigten sich, wie lange es noch dauern würde bis nach oben. Fourchi antwortete pfeilgerade 2 Stunden heraus – direkt nebenan stand nämlich ein Wegweiser mit dieser Zeitangabe. Danach liefen sie auch schon wieder weiter und wir sind uns nicht sicher, ob sie es tatsächlich noch bis nach oben geschafft haben. Ein Stück weiter unten war nämlich die Mittelstation und da fragten wir uns dann, ob sie womöglich schon von dieser Strecke so erschöpft waren – wir finden es wohl nie heraus. Und so setzten wir unseren Abstieg weiter fort und kamen unserem Ziel durch einige Waldstücke immer näher – ständig begleitet von einer schönen Aussicht auf den Alpnachersee.


Und dann war es tatsächlich um 15.20 Uhr schon so weit – wir sind am Bahnhof in Alpnachstad angekommen und erreichten so nach gut 02.30 Stunden Abstieg unser heutiges Ziel. Die letzten Kilometer legten wir noch auf Asphaltstrassen zurück und so konnten wir uns am Bahnhof noch eine kurze Verschnaufpause gönnen, bis um 15.29 Uhr der Zug in Richtung Hergiswil eintraf, wo wir dann nach kurzer Fahrt umstiegen und nach Stans fuhren. Haude besorgte im Restaurant Chalet nochmals frische Getränke und das war ein herrliches Gefühl, auf dem warmen Beton zu sitzen, an den Rucksack anzulehnen und ein kühles Getränk zu geniessen.

In Stans angekommen folgte dann schon der nächste Überraschungsgast. Gerade als wir uns vom Perron entfernen und in Richtung unserer Unterkunft flanieren wollten, sprach uns jemand von der Seite an. Als er dann seine Sonnenbrille anhob, erkannten wir unseren ehemaligen Mitstudenten im Bachelor – Michi. Er hatte gerade noch kurz vorher Haudes Status gesehen und dann ergab sich auch schon dieses kurze Treffen. Michi ist heute übrigens selber fleissig gewandert über Wirzweli auf das Stanserhorn und wegen der überfüllten Bahn hat er dann auch noch den restlichen Abstieg selbständig unter die Füsse genommen. Das war echt toll und wir haben uns riesig über das kurze Wiedersehen gefreut.

Nun war es nach 16.00 Uhr und wir flanierten durch Stans hindurch zu unserer heutigen Unterkunft, dem Hotel Stanserhof. Kurz eingecheckt, Frühstück für morgen gebucht und dann gingen wir in Richtung unseres Zimmers im ersten Stock. Haude ging in einer Selbstverständlichkeit zur Treppe und zu Fourchis Erstaunen nicht zum Lift… Naja, dann nahmen wir halt die Treppe. Haude gönnte sich sogleich eine Dusche, und das war ein interessantes Unterfangen. Es hatte eine Regendusche und eine Duschbrause – für beides gab es einen Knopf auf der Armatur, und natürlich gab es noch einen Wärmeregler. Haude drückte mal das Symbol mit der Duschbrause und dachte sich, dass da sicher nichts direkt passiert. Aber da kam zackig ein heftiger Wasserstrahl heraus, welcher ihn direkt von der Seite traf. Wäre sicher lustig gewesen beim Zuschauen… Haude hat übrigens Fourchi dann darüber unterrichtet, damit er nicht denselben Fehler macht – das war doch sehr lieb. Übrigens hatten wir im schönen Zimmer auch noch einen Balkon und einen direkten Ausblick auf die Stanserhornbahn.

Nachdem auch Fourchi erfolgreich geduscht hatte, lagen wir beide auf dem Bett und genossen die freie Zeit, welche wir aufgrund der etwas kürzeren Wanderzeit heute verdient hatten. Da sich noch weiterer Besuch auf 19.00 Uhr angekündigt hat, begann Fourchi schon einmal mit den Vorbereitungen für den Blog. Haude war auch beschäftigt und so ging die Zeit sehr schnell vorbei. Wer war also unser Überraschungsbesuch? Schaggi und Broumi (Mitglieder der HSLU Elite) hatten mit Fourchi vereinbart, dass sie zum Abendessen nach Stans kommen würden. Der letzte im Bunde – Dübi, welcher in Stansstad wohnhaft wäre – blieb diesem Essen fern, weil er aktuell mit seiner besseren Hälfte Ferien in Korfu geniesst. Er lässt uns übrigens auch ständig wissen, welch gemütliche Tage er am Strand und am Pool verbringt – immer wieder schön.


Wir genossen ein wunderbares und äusserst leckeres Abendessen im Restaurant Linde und hatten einen sehr entspannten Abend. Fourchi hat hier übrigens nach seinen wenigen Pommes und dem spärlichen Frühstück zum ersten Mal etwas gegessen – niemand weiss, wieso das so lange gedauert hat. Im Restaurant haben wir uns dann aber richtig gegönnt: Vorspeise, Hauptgang und sogar noch einen kleinen Dessert. Der Tank war also definitiv wieder aufgefüllt und so kehrten wir wieder in unser Hotel zurück. Danke an Schaggi und Broumi für euren Besuch, das hat uns wahnsinnig gefreut.
Zurück im Zimmer stand dann noch eines auf dem Programm: Whisky… Dazu führten wir uns auch noch den Match unserer U21-Fussballnati zu Gemüte. In diesem Sinne: Cheers!
Fazit
Wie vorgesehen haben wir die heutige Etappe etwas gekürzt und das war vermutlich einmal mehr der richtige Entscheid. Natürlich wären diese zwei zusätzlichen Stunden von Alpnachstad nach Stans sicher noch dringelegen, aber es war auch mal schön, frühzeitig im Hotel einzutreffen. Die Etappe scheint von den drei bisherigen die Einfachste gewesen zu sein, wobei wir doch auch wieder 7 Stunden gelaufen sind und ordentlich Höhenmeter zurückgelegt haben. Entsprechend sind wir doch noch ziemlich erschöpft.
Jetzt ist also schon Halbzeit und das ist für uns doch auch nochmals ein zusätzlicher Motivationsschub – bei der Via Alpina hätten wir jetzt erst einen Viertel absolviert. Rein körperlich fühlen wir uns in der Lage, auch die übrigen drei Etappen zu absolvieren (sofern es das Wetter zulässt). Wir haben zwar mittlerweile beide die eine oder andere Blase an den Füssen, aber das ist nicht vergleichbar mit dem Vorjahr, wo wir halt mit den Anfängerfehlern bei der ersten Etappe alles etwas erschwert haben.
Übrigens ist auch Fourchis Smartwatch mittlerweile der Meinung, dass er nicht mehr so lange Erholungszeit braucht. Nach dem ersten Tag sollte Fourchi aufgrund der erhobenen Intensität 72 Stunden Regenerationszeit einplanen – ein Ding der Unmöglichkeit. Nach dem zweiten Tag waren wir dann schon bei 49 Stunden und nach der heutigen Wanderung reichen wohl 24 Stunden aus – das wird schon stimmen…
Ausblick
Die morgige Etappe werden wir gemäss unserer Planung etwas kürzen – primär aufgrund der Erkenntnisse von Tag 2, als wir uns komplett verschätzt haben. Morgen hätten wir aber kaum eine Möglichkeit, auf Bahnen auszuweichen, weshalb wir uns den ersten Aufstieg zum Stanserhorn sparen und stattdessen eine Bahnfahrt mit der CabriO-Bahn gönnen werden. Unsere Tickets auf die erste Bergfahrt um 08.15 haben wir bereits gebucht und dann steht uns gemäss Beschreibung ein ordentlicher Marsch mit teils exponierten aber wunderschönen Passagen bevor. Unter anderem werden wir die Felspassage Wagenleis bewandern und dann über den Storeggpass im weiter nach Kurs in Richtung Engelberg nehmen, wobei wir dann nicht absteigen, sondern direkt zum Berghotel Trübsee traversieren werden.
Leider wird das Wetter wohl morgen im Verlaufe des Tages auch etwas umschlagen und es könnte regnerisch werden. Das wird morgen sicherlich sehr interessant und anspruchsvoll.

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