Entscheidungsgrundlagen
Heute haben wir uns zusammengesetzt und Fourchi hat Haude über den Stand der Planung bzw. etwas präziser über das Vorhaben informiert. Standesgemäss hat uns dabei die eine oder andere „Ponete“ (=Bier) begleitet.
Dabei flossen nicht ganz so viele Informationen wie etwa Poneten, also zusammengefasst standen folgende Grundlagen für die Entscheidung zur Verfügung:
- Wir bewandern die Via Alpina von Gaflei (in Liechtenstein) nach Montreux in 12 Tagen und somit in 12 Etappen (anstelle von 20, wie es in der „Original“-Via Alpina vorgesehen ist).
- Wir werden somit jeden Tag (ohne Ruhetag) zwischen 7 und 15 Stunden wandern und dabei im Durchschnitt über 30 km zurücklegen
- Wir reisen am Freitag, 24. Juni 2022 abends nach Vaduz und beginnen die Wanderung am folgenden Morgen in Gaflei.
- Am Mittwoch, 6. Juli 2022 sollten wir in Montreux ankommen (wohl spätabends, weil wir zuvor 46 km in schätzungsweise 15 Stunden wandern müssten) und am folgenden Tag treten wir die Heimreise an (im Wissen, dass unser enger Freund Schaggi am Wochenende seine Hochzeit mit Sabrina feiert und wir bis dahin unser Tanzbein wieder einigermassen geschmeidig schwingen können sollten).
Weiter haben wir vereinbart, dass wir kein „Bähnli“, Postauto oder sonst ein Verkehrsmittel verwenden möchten, sofern es die Umstände erlauben. Wir möchten wirklich jeden einzelnen Meter der Via Alpina aus eigenen Kräften zurücklegen.
Bezüglich Unterkünften haben wir uns gegen ein Zelt und für den Luxus von Hotels bzw. Herbergen entschieden. Somit haben wir zwar nicht die vollständige Flexibilität, wie weit wir an einem Tag wandern möchten. Stattdessen müssen wir jeden Tag irgendwie an den nächsten Zielort gelangen, um dort unsere Unterkunft zu beziehen. Aber ganz ehrlich, wir beide wären auch nicht unbedingt fürs Zelten gemacht und ob wir nach einer strengen Etappe noch in der Lage wären, das Zelt richtig aufzubauen, wer weiss das schon…?
Let’s do it
Naja, und das wars dann auch schon. Es gab keine grossen Diskussionen, keine Fragen… Stattdessen einfach ein kurzes „Ja, wir tun es“ und das Projekt war somit besiegelt. Ein zünftiger Schluck aus der Ponete, und dann liessen wir den Abend gemütlich ausklingen und widmeten uns wieder anderen Themen…

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