Eckdaten zum heutigen Tag
Originalplanung
Die Originalplanung für unsere heutige Etappe bestand aus zwei Etappen:
- Kandersteg – Adelboden
- Distanz: 16 km
- Aufstieg: 1400 m
- Abstieg: 1250 m
- Laufzeit: 06.45 h
- Adelboden – Lenk
- Distanz: 14 km
- Aufstieg: 700 m
- Abstieg: 1000 m
- Laufzeit: 04.30 h
Unsere Ergebnisse
Anhand unserer Tracker haben wir folgende Durchschnittswerte erzielt (während der grossen Pause haben wir den Tracker gestoppt):
- Kandersteg – Adelboden
- Startzeit: 07.45 Uhr
- Ankunftszeit: 12.30 Uhr
- Distanz: 17 km
- Aufstieg: 1300 m
- Abstieg: 1100 m
- Laufzeit: 04.45 h
- Anzahl Schritte: 22’200
- Tempo: 16.28 min/km
- Adelboden – Lenk
- Startzeit: 13.00 Uhr
- Ankunftszeit: 16.15 Uhr
- Distanz: 11 km
- Aufstieg: 650 m
- Abstieg: 900 m
- Laufzeit: 02.45 h
- Anzahl Schritte: 16’300
- Tempo: 11.55 min/km
Tagesbericht
Wieder einmal müssen wir vor dem Tagesbericht noch einen kleinen Einschub machen. Und zwar möchten wir nochmals herzlich allen Followern dieses Blogs danken, dass ihr immer noch mit von der Partie seid und uns mit so vielen lieben Worten unterstützt. Wir lesen uns diese Nachrichten gegenseitig vor und das ist für uns beide immer wieder aufmunternd. Speziell hervorheben möchten wir noch eine Geste von Fourchis Götti Heini, welcher uns kurzerhand via Twint mit einer Spende und einer wunderbaren Nachricht beglückt hat. Den edlen Whisky werden wir uns in zu einem späteren Zeitpunkt gönnen, das jetzige Hotel war schlichtweg nicht passend. Aber vielen, vielen lieben Dank dafür!
So, heute haben unsere Wecker mal wieder etwas früher geklingelt und so waren wir bereits um 06.30 Uhr wach. Wir hatten beide gut geschlafen und fühlten uns ziemlich gut für die heutige Etappe. Auch Fouchis Fuss scheint auf dem Weg der Besserung zu sein. Sein morgendlicher Laufstil war kaum mehr wiederzuerkennen. So besuchten wir um 07.00 Uhr das Frühstück und natürlich waren wir da die Ersten. Das Wetter für heute war ja nicht besonders vielversprechend, aber uns blieb ja schlicht keine andere Wahl. Das Buffet war auch im Hotel Alfa Soleil ausgezeichnet und es fehlte uns an nichts. Zufrieden und mit gut gefüllten Mägen begaben wir uns nochmals zurück ins Zimmer, um uns vorzubereiten. Wir entschieden uns aufgrund des Wetterberichts für die Regenklamotten und hüllten auch unsere Rucksäcke entsprechend ein. Irgendwie ging heute alles so schnell… Da fiel uns auf, dass wir tatsächlich keine Medical Session eingelegt haben. So soll es auch sein, aber es war jetzt das erste Mal am 10. Tag unseres Abenteuers.
Um 07.45 Uhr hatten wir dann auch alle Formalitäten hinter uns gebracht und wir konnten frohen Mutes losmarschieren. Mit im Gepäck hatten wir neuerdings auch noch die Badeschlappen aus dem Hotel Alfa Soleil. Der Weg führte zunächst gut 3 km auf flachem Gelände der Kander entlang. Der Himmel war dunkel, aber es regnete nicht. Wir kamen auch noch am internationalen Pfandfinder Zentrum vorbei und ein paar Meter später erkannte Haude eines seiner früheren Lagerhäuser (in Elm konnte er da bereits Erlebnisse aus der Vergangenheit wiederaufleben lassen). Das haben wir natürlich auf einem Foto festgehalten und später im Verlauf des Tages würde Haude deshalb noch einen Spendenaufruf für die Jubla Hasle starten.

Wir zogen weiter und so langsam aber sicher begann das Gelände steiler zu werden und der Weg zum ersten Alpenpass Bunderchrinde offenbarte sich uns. Dabei überholten wir dann noch insgesamt vier Wanderer, wovon wir zwei später wieder antreffen würden. Allgemein war es heute sehr ruhig und wir begegneten kaum anderen Wanderern. Daran war das Wetter sicher nicht gänzlich unschuldig. Als wir aber nach dem ersten etwas steileren Anstieg aus dem Wald herauskamen, lachte uns plötzlich die Sonne entgegen. Glücklicherweise hatten wir uns bereits vor diesem Aufstieg dafür entschieden, zumindest die Regenklamotten wieder auszuziehen. Ansonsten wären wir noch nässer – sofern das überhaupt noch ging – bei unserem ersten kurzen Rast angekommen.
Die Sonne kam uns ehrlich gesagt etwas ungelegen und dabei verliessen wir uns gestern vollumfänglich auf die Worte von Thomas Bucheli. Fourchi hatte sich natürlich wieder nicht eingecremt, Haude immerhin sein zartes Gesicht. So nutzten wir die erste Pause, um das bei Fourchi noch nachzuholen, zuerst musste er aber wieder abtrocknen, weil er überall tropfte. Von diesem Punkt aus konnten wir auch schon sehen, wo wir für die Überquerung der Bunderchrinde noch hochsteigen müssten. Es sah gar nicht mal mehr so weit entfernt aus nach einer Stunde Laufzeit.

Aber natürlich war es in Wirklichkeit noch ganz weit weg und das mussten wir dann irgendwann im Verlauf der nächsten Stunden auch noch realisieren. Jedenfalls wurde es danach so richtig steil und wir kämpften uns bei tollem Sonnenschein und über wunderbar angelegte Wanderwege langsam an die Passhöhe heran. Dazwischen mussten wir uns dann doch noch die eine oder andere Pause gönnen, aber da konnten wir ja wiederum ein herrliches Panorama geniessen, weil Thomas Bucheli mit seiner gestrigen Prognose glücklicherweise daneben lag.

Wir kamen dem ersehnten Ziel der Passhöhe immer etwas näher und so eröffneten sich vor uns einmal mehr riesige Geröllfelder, welche wir nun auch noch traversieren durften. Es wurde nicht wirklich flacher und auch schon bei diesem Aufstieg wurden die Beine langsam schwerer.


Doch dann, nach gut 02.45 Stunden konnten wir zwischen den beiden Felsen die Bunderchrinde erreichen und das war wirklich eine atemberaubende Kulisse, welche wir da zu sehen bekamen. Wir würden mal meinen, die Bunderchrinde war es wirklich wert, als unser 10. Alpenpass auf der Via Alpina überquert zu werden. Jetzt hatten wir also schon mal eine ganze Menge an Alpenpässen (10/14) in der Tasche und wir genossen diesen Moment auch ein wenig.

Einige Minuten später trafen wir dann erneut auf zwei Wanderer, welche wir vor dem letzten Aufstieg überholt hatten. Oben auf der Bunderchrinde hatten wir dann kurz Zeit, uns mit ihnen auszutauschen. Sie erwähnten, dass sie bereits vor einem Jahr mit der Via Alpina in Vaduz gestartet hätten, dann aber in der Griesalp wegen Kniebeschwerden abbrechen mussten. Nachdem sie die Etappe von Griesalp nach Kandersteg in der Zwischenzeit noch separat absolviert hatten, wollten sie jetzt noch den gesamten Rest ab Kandersteg absolvieren. Sie waren aber mit einem Zelt unterwegs und durften somit einige Kilos mehr Gepäck tragen als wir. Nach diesem kurzen Gespräch haben wir uns verabschiedet und wir hoffen natürlich, dass sie in den nächsten Tagen auch bis nach Montreux durchziehen können.

Wir gingen also in den Abstieg über und da kann man wirklich nichts schönreden. Der hat uns einfach überhaupt nicht gefallen. Die Wege waren extrem steinig und lose, sodass wir mehrere Male ausrutschten, uns aber glücklicherweise – auch dank der Wanderstöcke – immer noch auffangen und somit einen Sturz verhindern konnten. Aber wir haben beim Abstieg geflucht und immer wenn wir wieder den Klang vom Rutschen vernommen haben, haben wir uns nach dem Zustand des anderen erkundigt.

Nach einigen qualvollen Kilometern wurde der Abstieg gegen Ende dann doch noch ein Spürchen angenehmer und wir waren froh, als wir dann langsam aber sicher auf der Höhe von Adelboden angekommen sind. Zum Schluss dann noch ein kurzer Aufstieg über die Asphaltstrassen hinauf zum „Dörfli“ und nach nicht einmal 5 Stunden hatten wir die erste Etappe für den heutigen Tag hinter uns gebracht. Jetzt war erstmal Pausenzeit und wir suchten uns eine leere Bank im Schatten, wo wir uns ein wenig verpflegten und erholten (Haude nutzte diese Gelegenheit für den bereits beschriebenen Spendenaufruf für die Jubla Hasle). Fourchi legte sich einfach mal auf den Boden und lagerte seine Füsse hoch auf die Bank. Die Passanten schauten dann doch noch etwas genauer hin bzw. jemand sagte gar, dass sie genau so hinliegen würde. Na dann ist ja alles richtig.
Eine halbe Stunde später entschieden wir uns dann auch noch die zweite Etappe am heutigen Tag in Angriff zu nehmen. Und so liefen wir zackigen Schrittes durch das wunderbare Adelboden (es war wirklich sehr ruhig da) und standen dann auch schon bald am Beginn des Aufstiegs zum Hahnenmoospass. Und dieser Aufstieg war wirklich angenehm, das ist die ganze Wahrheit. Konstant ging es immer ein wenig bergauf und so konnten wir ein wirklich hohes Tempo anschlagen und gewannen total unbewusst ziemlich schnell an Höhe. Auch die nebenan verlaufende Gondelbahn störte überhaupt nicht, wir waren ja fast schneller (okay, ist ein bisschen übertrieben).


Während dieser Phase lief übrigens ausschliesslich Fourchi vorneweg und war quasi der Pacemaker während dem gesamten Aufstieg auf den Hahnenmoospass. Deshalb gibt es auch nur Fotos von Fourchis Rücken. Aber das hat so für Haude und Fourchi total gestimmt und so schritten wir immer weiter voran, bis wir dann bei der Zwischenstation Geils (die heisst wirklich so) angekommen sind. Das Wetter schien sich während dieser Zeit neu zu formieren und es drohte dann doch noch der Regenfall, auf welchen wir uns heute den ganzen Tag eingestellt hatten. Und dann genau bei Geils fing es an zu regnen und wir nutzten diese Gelegenheit, nochmals in unsere Regenklamotten zu schlüpfen und den Rucksack schön einzupacken.
Phu und das war genau richtig. Die ersten paar Meter konnten wir noch bei leichtem „Tröpfeln“ zurücklegen, doch dann ging es so richtig los. Das Gewitter zog zügig auf und ein ziemlicher Platzregen setzte ein. Naja, jetzt waren wir halt nass. Aber wir mussten ja zunächst mal noch den Hahnenmoospass erreichen und den konnten wir aufgrund der Gondelbahn einwandfrei erkennen. Mittlerweile ging es etwas steiler aufwärts, aber wir konnten unser angeschlagenes Tempo wunderbar halten. Die Strecke verlief auf asphaltierten Strassen, wo normalerweise Trotinettfahrerinnen und -fahrer runterbrettern. Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir uns darum aber nicht sorgen und das war uns gerade recht.

Während diesen letzten Metern konnten wir in der Ferne auch zahlreiche Blitze erkennen und auch diverse Donner waren laut zu hören. So entschieden wir uns unterwegs, dass wir oben angekommen eine kurze Pause einlegen werden, um das Gewitter dann vorbeiziehen zu lassen. Und so waren wir nach nicht einmal 01.30 Stunden auf dem Hahnenmoospass angekommen und begaben uns ins warme Restaurant, wo schon viele andere Leute das Wetter aussitzten.

Nach ungefähr einer halben Stunde im Trockenen entschieden wir uns dann die Sachen wieder zu packen und den letzten Abstieg nach Lenk in Angriff zu nehmen. Da zu dieser Zeit gerade nochmals so ein richtig heftiger Schauer einsetzte, warteten wir dann aber doch noch 5 weitere Minuten im Trockenen und dann gings los. Tatsächlich schien es, als ob wir ein Fenster ohne Regen erwischt haben. Kaum hat Haude das gesagt, begann es 5 Minuten später wieder zu regnen… Danke Haude. Aber es war nicht so schlimm, wie noch beim Aufstieg. Ein paar wenige Regentropfen, die gar nicht weiter störten. Und so setzten wir in unserer Euphorie wieder zum Laufschritt an und stürzten uns die ersten 300 Höhenmeter auf einer Strecke von knapp 2 Kilometern im Stile von Trailrunnern herunter.
Danach wurden die Wanderwege wieder enger, steiler und rutschiger und deshalb mussten wir unser Tempo entsprechend drosseln. Zu dieser Zeit verstand dann auch niemand mehr wirklich das Wetter. Regen, Sonnenschein, Nebel… und das in ständigem Wechsel. Aber das spielte uns keine Rolle, denn unser heutiges Ziel Lenk kam sichtlich näher.



Dabei ist uns dann aber doch noch eine Situation ins Auge gestochen und das mussten wir ebenfalls kurz wie Touristen auf einem Foto festhalten. Da war dann doch tatsächlich bei Regen ein Typ (Oben ohne) auf seinem Wohnmobil die oberen Fenster am putzen. Wunderbar zu beobachten und ein toller Abschluss dieser Etappe.

Denn kurze Zeit später sind wir nach insgesamt 07.30 Stunden Wanderzeit bei unserer Unterkunft Parkhotel Bellevue angekommen und konnten ordentlich durchnässt einchecken und unser Zimmer beziehen. Leider mussten wir dabei noch erfahren, dass wir das Abendessen extern konsumieren müssen, da das interne Restaurant nur während der Saison geöffnet ist.

Wir zogen uns zuerst auf unser Zimmer zurück, wo wir uns unserer durchnässten Kleidung entledigten und nacheinander eine warme Dusche gönnten. Während dieser Zeit hat Haude sich über Restaurants in der Umgebung schlau gemacht und ist dann auch rasch fündig geworden. Als er beim „Zum Gade“ anrufen wollte, hat da aber niemand abgenommen. Deshalb hat er beim Restaurant „Hirschen“ angerufen und da ging jemand ran und so reservierten wir einen Tisch für 18.30 Uhr. Nur wenige Minuten später der Rückruf von „Zum Gade“… Leider zu spät, Haude nahm den Anruf nicht mehr entgegen.
Nun hatten wir noch etwas mehr als eine Stunde Zeit, um uns schon einmal zu entspannen, aber da ist dann doch noch das Eine oder Andere passiert. Und zwar begann es draussen plötzlich wieder zu gewittern, diesmal inkl. Hagelkörner und wir mussten rasch reagieren und unsere Sachen vom Balkon reinräumen und das Fenster schliessen. Es hat sich schon ein wenig Wasser in unserem Zimmer angesammelt. Aber Haude hat das wunderbar aufgewischt. Weiter hat Fourchi Haude noch gebeichtet, dass er seit dem Abstieg in Adelboden neuerdings einen stechenden Schmerz im linken Schienbein verspürte. Der rechte Fuss stellte kein wirkliches Problem mehr dar, aber jetzt hatten wir diese neue Situation und wir wissen noch nicht so recht, wie weiter damit.
Erste Recherchen stimmten uns noch nicht sonderlich optimistisch. Aber wir werden auf jeden Fall die Nacht abwarten müssen, um dann weiterplanen zu können. Fourchi fühlt sich deshalb etwas schlecht, dass er ständig mit neuen Problemen kommt. Aber wenn es nicht wirklich schmerzen würde, dann hätte er es noch länger für sich behalten.
So quälten wir uns also auf 18.30 Uhr dann noch zum Abendessen ins Restaurant Hirschen, welches ungefähr 5 Gehminuten entfernt lag. In gewohnter Trainerkluft und Haude mit seinen trockenen Wanderschuhen (er trägt zum Wandern nur noch seine Trailrun-Schuhe) und Fourchi mit den Flip-Flops bewegten wir uns langsamen Schrittes dorfwärts. Im Restaurant genossen wir dann beide genau dasselbe Menü: Als Vorspeise einen gemischten Salat und danach eine Rösti mit Speck, Käse, Röstzwiebeln und Spiegelei. Das Essen war sehr köstlich, aber etwas möchten wir noch anmerken: Haude hat nach dem Servieren der Rösti sofort das Eigelb des Spiegeleis aufgeschnitten. Fourchi hingegen hat fein säuberlich alles drum herum zuerst aufgegessen, ohne dem Eigelb zu schaden. Am Schluss hatten wir natürlich beide einen leeren Teller, aber es zeigt doch, wie unterschiedlich wir in manchen Punkten ticken: Das Landkind Haude und das Stadtei Fourchi.
Nach dem Abendessen haben wir uns wieder zurück zu unserem Zimmer verschoben, wo wir dann auch trocken wieder angekommen sind. Jetzt noch kurz eine Lösung für das Schienbein von Fourchi finden und dann ab ins Bett.
Wäre da nicht nochmals etwas dazwischengekommen. Dübi (ihr erinnert euch, einer der Elite, welcher schon in Engelberg war) hat sich spontan nach einer Jogging-Session via Telefonanruf gemeldet um zu zeigen, wie sehr er geschwitzt hat. Wir sind stolz auf dich Dübi! Und danke für den Anruf… immer wieder nett ein vertrautes Gesicht zu sehen.
Fazit
Tag 10 ist geschafft. Heute haben wir zwei Originaletappen innert kürzester Zeit ohne die Verwendung von Verkehrsmitteln absolviert und blicken zufrieden darauf zurück. Auch das Wetter hat ziemlich gut mitgespielt, wir hätten es wirklich schlimmer erwartet.
Der erste Teil des heutigen Tages war sicherlich der strengere Part. Aber der Aufstieg auf die Bunderchrinde war eine Augenweide, auch wenn der Abstieg in Richtung Adelboden überhaupt nicht nach unserem Geschmack war. Die Überquerung des Hahnenmoospass stellte uns dann vor keinerlei Probleme und das war bisher sicher die leichteste Passüberquerung.
Jetzt stehen nur noch zwei Tage vor uns, aber leider ist durch die Schmerzen in Fourchis linkem Schienbein ein neues Problem aufgetreten. Wir hoffen, dass die Schmerzen so rasch wieder verschwinden, wie sie auch aufgetaucht sind und dass wir morgen einige Kilometer unter die Füsse nehmen können.
Und einfach mal so nebenbei: Es fühlt sich geil an, nicht mehr vom Tag 1, sondern vom Tag 10 zu schreiben. Da ist eine Menge passiert in der Zwischenzeit und bisher konnten wir das alles meistern. Gefällt uns!
Ausblick
Für morgen haben wir uns ein ziemlich grobes Programm zusammengestellt, welches wir sicherlich noch anpassen müssen. Eigentlich müssten wir bis nach Château-d’Oex wandern, weil wir unsere Unterkunft nicht in L’Etivaz beziehen können. Hinzu kommt, dass aufgrund eines Unwetterschadens ein Teil der morgigen Route nach Gstaad gesperrt ist und auf uns eine weitere Umleitung wartet. Wir möchten irgendwie die beiden Alpenpässe – Trüttlisbergpass und Col de Jable – selbständig überqueren und würden dann gezielt Postautos in Betracht ziehen, welche uns einige Kilometer von den Abstiegen einsparen.
Weiter erschwerend hinzu kommt, dass wir morgen erst ab 08.00 Uhr zum Frühstück antraben und somit sicher nicht vor 08.30 Uhr losmarschieren können. Unser morgiges Ziel wird sein, die beiden Alpenpässe zu überqueren und irgendwann gegen 17.00 – 18.00 Uhr spätestens in Château-d’Oex anzukommen. So haben wir noch ein wenig Erholungszeit, bevor dann die letzte Etappe nach Montreux ansteht.
Das Wetter sieht für die letzten beiden Tage ziemlich gut aus und somit haben wir immerhin eine Sorge weniger…

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