Eckdaten zum heutigen Tag
Originalplanung
Die Originalplanung für unsere heutige Etappe bestand aus einer Etappe:
- Griesalp – Kandersteg
- Distanz: 17 km
- Aufstieg: 1450 m
- Abstieg: 1700 m
- Laufzeit: 07.10 h
Unsere Ergebnisse
Anhand unserer Tracker haben wir folgende Durchschnittswerte erzielt (während der grossen Pause haben wir den Tracker gestoppt):
- Griesalp – Kandersteg
- Startzeit: 08.15 Uhr
- Ankunftszeit: 14.45 Uhr
- Distanz: 18 km
- Aufstieg: 1550 m
- Abstieg: 1700 m
- Laufzeit: 05.30 h
- Anzahl Schritte: 24’600
- Tempo: 18.42 min/km
Tagesbericht
Bevor wir mit dem heutigen Tagesbericht starten, möchten wir euch noch einen Nachtrag zu gestern geben. Und zwar haben wir beschrieben, dass der Blog aufgrund der schwierigen WLAN-Verhältnisse im Kinderzimmer entstanden ist. Damit ihr euch nicht nur auf den Text beziehen müsst, seht ihr hier noch im Original, wie das tatsächlich ausgesehen hat.

Aber nun zurück zum heutigen Tag, an welchem wir wie geplant erneut um 07.00 Uhr aufgestanden sind. Die Beschwerden waren heute sowohl bei Fourchi als auch bei Haude besser als auch schon. So traten wir einigermassen geordneten Schrittes (okay, die Bewältigung der Treppe sah immer noch etwas fragwürdig aus) um 07.30 Uhr zum Frühstück an. Die Griesalp Hotels hatten eingewilligt, dies etwas früher als sonst bereitzustellen (normalerweise wäre Frühstück jeweils ab 08.00 Uhr). Das Buffet hat sich dann nach unserer Ankunft langsam mit Essen gefüllt und so konnten wir vom warmen Zopf, warmen Gipfeli und einer tollen Kaffemaschine profitieren. Zudem wagte sich Fourchi heute an ein selber gekochtes 5-Minuten-Ei heran, leider ging das gründlich in die Hose. Aber das lag vermutlich daran, dass das kochende Wasser nur die Hälfte des Eis zu bedecken vermochte. Trotzdem entnahm Fourchi das Ei 7 Minuten später aus dem Wasser und setzte gekonnt mit dem Sollbruchstellenverursacher (ja, so heisst das Teil, könnt ihr bei Google eingeben) den gewünschten Schnitt. Dann aber entfliesst mal so ungefähr die Hälfte des Eis, weil es ja in der oberen Hälfte ungekocht war. Aber danach konnte Fourchi doch noch ein halbes Ei geniessen und ergänzte das noch mit einer guten Portion Rührei.
Genug gefrühstückt… Ab ins Zimmer und letzte Vorbereitungen treffen, damit wir danach auf der Strecke zum Hohtürli nicht zu viele Leute überholen müssen. Als wir dann aber beim Auschecken waren, traf ein Postauto aus dem Kiental ein und da stiegen wirklich viele Leute aus. Naja, dann sollte es so sein. Beim Auschecken dann staunten wir nicht schlecht, als für die gestrige Wäschesession keine zusätzlichen Kosten berechnet wurden. Wir fragten nach und es stellte sich dann heraus, dass sie das vergessen hätten. Für diesen Service bezahlten wir letztendlich 20 Franken und den würden wir jederzeit wieder verwenden.
Um 08.15 Uhr begaben wir uns guten Mutes auf die heutige Strecke und wir fühlten uns beide so gut wie schon lange nicht mehr. Wie befürchtet, mussten wir zu Anfang einige Wanderer überholen. Das ging aber ziemlich reibungslos und schon bald fanden wir uns quasi an der Spitze der Wandergruppen wieder und konnten unseres Weges gehen. Der Einstieg der Etappe war noch im Wald, gut geschützt von der bereits relativ warm wirkenden Sonne. Es ging zunächst noch nicht besonders steil bergauf, aber als wir aus dem Wald kamen, begann der erste richtig steile Aufstieg. Da waren wir dann jeweils froh um jede Wolke, welche uns einige Momente kühlere Luft bescherte. Bei strahlendem Sonnenschein fühlten wir uns sonst wieder in die gestrige Sauna zurückversetzt – aber wir mussten laufen und konnten nicht sitzen. War schon etwas unbequemer als noch gestern. Aber wir wussten ja, dass uns dieser Aufstieg nicht geschenkt wird und so schritten wir immer weiter voran, bis wir nach einer Stunde Laufzeit dann die erste Pause einlegten.


Danach ging es weiter… Wir dachten, viel steiler kann es ja nicht mehr werden… Das war blauäugig, natürlich wurde es noch steiler und so kämpften wir uns bei strahlendem Sonnenschein den Weg auf das Hohtürli langsam hinauf. Einige erste Wanderer kamen uns dann auch entgegen, diese hatten vermutlich auf der Blüemlisalp übernachtet und konnten mit einem sehr steilen Abstieg in den Tag starten. Es war irgendwie nicht ganz fair, sie mit solch guter Laune und locker flockig da runterkommen zu sehen. Aber das Blatt würde sich ja später auch noch wenden, also abwarten…
Jedenfalls war der Aufstieg dermassen steil, dass wir unseren Pausenrhythmus anpassen mussten und alle 30 Minuten eine kurze Pause einlegten, um Wasser zu trinken und die Beine etwas zu entlasten. Der Aufstieg war zwar hart, aber dafür anerbot sich uns eine unbezahlbare Aussicht. Das entschädigte dann jeweils doch wieder für die harte Arbeit.


Haude ist ja bekanntlich ein weis(s)er Mann und so gab er Fourchi beim scheinbar nie mehr endenden Aufstieg diese Worte mit auf den Weg: „Einfach nicht nach oben schauen.“ Ist zwar lieb gemeint, aber hin und wieder riskierte Fourchi (und sicher auch Haude) einen Blick nach oben. Selber schuld.
Wir waren mittlerweile so um die 2 Stunden unterwegs und näherten uns langsam aber sicher den letzten 500 Höhenmetern, die wir noch zurücklegen mussten. Und wir wussten, dass da noch eine Treppe kommen würde, welche uns die letzten Kräfte kosten würde. So gab sich Fourchi vor dem Aufstieg nochmals zuversichtlich und dann ging es vom Spass ganz rasch in einen üblen Kampf über.


Ohjee, die Beine brannten, jeder Atemzug wurde schwerer und Stufe für Stufe kamen wir dem Hohtürli näher. Eine kurze Verschnaufpause gönnten wir uns dann auch noch mitten auf der Treppe, auf welcher das Kreuzen übrigens nur an wenigen Stellen möglich ist. Insbesondere bei Passagen, wo es dann keine Treppenstufen mehr hatte, sondern auch wieder einfach ein steiler Weg beschritten werden musste. 547… 548… 549… 550… Geschafft! Nach 550 Treppenstufen waren wir oben auf dem Hohtürli angekommen (Haude hatte aufgrund der Einbahnstrasse keine Chance mehr an Fourchi vorbeizuziehen). Aber wir feierten das nicht etwa, sondern nahmen gleich noch den nächsten Aufstieg zur Blüemlisalphütte in Angriff. Also nochmals im Zickzack einige strenge Höhenmeter hinauf, bis wir dann endlich den höchsten Punkt unserer gesamten Via Alpina auf 2840 m.ü.M erreicht haben.

Da es doch sehr stark windete und die Temperaturen auf dieser Höhe nicht mehr besonders gut für nassgeschwitzte Wanderer geeignet waren, begaben wir uns ins Innere der Blüemlisalphütte und genehmigten uns die wohlverdiente Mittagspause. Ganze 02.30 Stunden hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt benötigt und so dehnten wir die ansonsten eher kurze Mittagspause auf eine ganze Stunde aus. In einer ersten Runde gönnten wir uns ein Cola (Fourchi) bzw. ein Rivella (Haude) und zusätzlich eine Tafel Ovomaltine-Schokolade. Diese hat dann Fourchi aber ganz alleine verdrückt. In der zweiten Runde genehmigte sich Haude noch einen Kaffee und ein kleines Rivella und Fourchi gab sich mit einem kleinen Wasser zufrieden.
Wir hüllten uns in unsere etwas wärmeren längeren Kleider, verliessen die Hütte wieder und begaben uns auf den Abstieg in Richtung Kandersteg. Dabei genossen wir dann nochmals das atemberaubende Panorama und wir verloren einen nach dem anderen Höhenmeter, welche wir zuvor so mühselig erkämpft hatten.


Der Abstieg war zwar steil, aber irgendwie hatten wir total gute Laune. Viele Wanderer kreuzten unseren Weg und jetzt sahen wir sie leiden, während wir ihnen vermutlich auf die Nerven gingen mit unserer lockeren Art beim Abstieg. Aber so läuft es eben, es ist ein Auf und Ab… Was man aber den Aufsteigern wirklich zugute halten muss, ist, dass sie trotz dieser Anstrengung auch immer brav zurückgegrüsst haben. Generell bewegten wir uns wieder in einem Umfeld, wo wir fast ausschliesslich in Schweizerdeutsch gegrüsst wurden. Das war auf den vorherigen Etappen doch noch etwas anders und internationaler. Welch ein Glück, dass wir so multilingual bewandert (tolles Wortspiel) sind.


Einmal mehr bewegten wir uns auf wunderschönen Wanderwegen immer weiter talwärts in Richtung Kandertal. Die Ruhe – unbezahlbar. Doch irgendwann eröffnet sich vor uns eine türkisblaue Pracht… Der Oeschinensee trat hinter den Felsen hervor und was war das für ein toller Anblick.

Zu diesem Zeitpunkt bewegten wir uns noch in einer Höhe, wo wir von den vielen Touristen verschont blieben. Doch wie näher wir dem Oeschinensee kamen, umso mehr Leute versperrten die Wege, teils mit haarsträubender Ausrüstung und wahnsinnig unsicheren Schritten. Aber was man überall sah, waren dann die Smartphones und Kameras. Wir haben zahlreiche Sprachen gehört (aber kaum mehr Schweizerdeutsch) und auf ein freundliches „Grüezi“ oder Ähnliches haben wir ab diesem Punkt auch verzichtet. Es ist ja klar, der Oeschinensee ist eine Touristenattraktion, welche man gemütlich mit einem Bähnli und einem kurzen Marsch erreichen kann. Zudem war heute Sonntag und ein prächtiger Tag. Uns gefiel es nicht besonders und so legten wir einen Zacken zu und suchten uns unseren Weg an den vielen Leuten vorbei, bis wir letztendlich am Anfang des Oeschinensees angekommen sind. Dort waren wir eigentlich mit Haudes besserer Hälfte Priska und ihrem Vater Sepp verabredet, um einen Kaffee zu trinken und ein Glace zu essen. Irgendwie hat das nicht so ganz geklappt und so begaben wir uns nach 10 Minuten auf den letzten Abstieg in Richtung Kandersteg.
Es ging nochmals durch jede Menge Menschen hindurch bis zum Bähnli nach Kandersteg, wo Haude kurzerhand die Toilette aufsuchte und zur Sicherheit seinen Geldbeutel mitnahm (evtl. musste er ja zahlen). Fourchi macht es sich derweil irgendwo auf dem Asphalt gemütlich und studiert die Karte. Da stellt er fest, dass wir schon wieder vom Weg abgekommen waren. Anstatt unmittelbar nach dem Oeschinensee links abzubiegen, sind wir 100 Höhenmeter hinauf zur Bahn gelaufen. Naja, halb so wild, heute hatten wir ja ziemlich gute Beine und sahen das gelassener als auch schon.
Haude war mittlerweile auch wieder zurückgekehrt und so begaben wir uns auf einem anderen Weg auf den Abstieg in Richtung Kandersteg. Der Weg war steil, und somit blieben uns die Touristen glücklicherweise fern und wir fanden und in einer himmlischen Ruhe wieder. Der Abstieg ging dann relativ flott vonstatten und schon bald konnten wir unseren heutigen Zielort Kandersteg auch tatsächlich sehen.

Die letzten Meter legten wir auch noch zurück und so kamen wir wieder auf den gewohnten Weg mit dem Wegweiser für die Via Alpina zurück. Nach knapp 05.30 Stunden Laufzeit und einem zusätzlichen Kilometer kommen wir so gegen 14.45 unten im Dorf an und nutzen die Gelegenheit, um beim Volg noch ein paar Besorgungen zu machen (die haben da auch sonntags bis 20.00 Uhr offen). Fourchi ging als Erstes rein und kam mit ein paar süssen Sachen wieder zurück und wollte Haude reinschicken.
Dieser konnte aber seinen Geldbeutel nicht finden… Wer hat aufgepasst? Ja, Haude hat seinen Geldbeutel beim Bähnli nach Kandersteg auf die Toilette mitgenommen. Rasch nimmt er das Telefon in die Hand und informiert die Talstation über die Geschehnisse. Nach einigen Minuten kommt er zurück und erklärt Fourchi, dass sie schauen gehen werden und sich dann nochmals melden. Währenddessen begeben wir uns auf den Weg zu unserer heutigen Unterkunft „Alfa Soleil“, welche ein paar 100 m weiter entfernt liegt. Und siehe da, Haudes Telefon klingelt tatsächlich wieder und Fourchi kann nur bibbern und hoffen, dass der Geldbeutel noch da war. Und an Haudes Reaktion konnte er erkennen, dass dies tatsächlich der Fall war. Juhui!

Im Hotel checkten wir dann kurz ein und erfuhren da, dass wir von einem Upgrade profitieren konnten und somit neu in einer Junior Suite übernachten durften (anstelle eines Doppelzimmers). Wir erhielten noch die Informationen zum Frühstück, Abendessen und zu den Wellnessmöglichkeiten (Pool, Sauna) und verzogen uns dann rasch auf unser Zimmer. Während Fourchi sich möglichst rasch in die Badekluft schmeissen wollte, beschäftigte sich Haude noch mit seinem Geldbeutel und entschied sich dann, die Talstation aufzusuchen und dort seinen Geldbeutel abzuholen (so hatten sie es am Telefon vereinbart).
So trennten sich also unsere Wege und während Haude nochmals ein paar zusätzliche Meter unter die Füsse nahm, begab sich Fourchi in den kleinen 4 x 5 m Pool. Leider waren da auch noch zwei Franzosen zugegen und Fourchi platzierte sich in einer Ecke des Pools, wo er sich anlehnte und versuchte sich zu entspannen. Irgendwie interessierte das aber die Franzosen überhaupt nicht und sie schwammen eine Länge nach der anderen (wahnsinnig bei einer Länge von 5 m) und verursachten da einen derartigen Wellengang, dass Fourchi immer wieder Wasser ins Gesicht spritzte. War nicht sonderlich cool, aber Fourchi liess sich nichts anmerken und hoffte, dass es ihnen bald verleiden würde… Er hoffte, und hoffte, und hoffte… Aber erst nach einer halben Stunde entschieden sie sich, das Becken endlich zu verlassen. Jetzt konnte sich Fourchi noch 15 Minuten selber austoben, bevor er sich dann auch noch kurz in die Sauna begab und dann schön erholt ins Zimmer zurückkehrte. Da traf er Haude wieder an, welcher sich auch schon ausgebreitet hatte in der Junior Suite.
Doch da blieb er nicht lange, denn nach kurzer Zeit verabschiedete er sich auf die Gartenterrasse, weil da mittlerweile Priska und Sepp eingetroffen sind. Fourchi blieb derweil noch im Zimmer und begann mit dem Schreiben des Blogs. Das ist Arbeitsaufteilung vom Feinsten, wie sie zwischen uns schon seit Tag 1 einwandfrei funktioniert. Ein Geben und Nehmen.
So gegen 18.30 Uhr hatten wir uns dann zum Abendessen im Hotel verabredet und da tauchte dann auch noch Fourchi auf und gesellte sich zu den anderen dreien. Zwar mussten wir dann doch sehr lange warten, bis wir bedient wurden, aber wir konnten letztendlich ein tolles Abendessen geniessen und wieder einen sehr schönen Abend mit wunderbaren Zeitgenossen verbringen. Vielen Dank Priska und Sepp, dass ihr uns besucht habt!

Übrigens seht ihr auf dem Bild dreimal das „beste Cordon Bleu auf der ganzen Welt“. Wir müssen sagen, es war schon ganz lecker und eine tolle Portion, aber wir waren uns alle einig, dass wir schon bessere Cordon Bleus (zum Beispiel im Gasthaus Engel in Hasle LU) gegessen haben, sorry…
Eigentlich wollten wir die beiden zum Abendessen einladen, aber da hatten wir gegen die flinken Finger von Sepp keine Chance, als Ruckzuck eine 100er-Note auf dem Tisch lag und wir uns gar nicht wehren konnten. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen, aber wir wissen das selbstverständlich sehr zu schätzen und wissen sicher auch, etwas ganz Blödes damit anzustellen. Vielen Dank!
Ins Zimmer sind wir dann mit ein paar weiteren Süssigkeiten und einer neuen Packung Schmerztabletten zurückgekehrt (Priska war so freundlich). Wir hoffen natürlich, dass wir in den nächsten Tagen nur noch von den Süssigkeiten naschen können/müssen.
Fazit
Heute war für uns wirklich einer unserer besten Tage auf der gesamten Via Alpina. Die Etappe war sehr interessant und überzeugte mit einem wunderbaren Panorama. Es war zwar anspruchsvoll, aber aufgrund der nur 17 km war es für uns eher entspannend und wir kamen frühzeitig im Hotel am Zielort an, wo wir ideale Bedingungen für die Erholung vorfanden.
Aus unserer Sicht sind die gestrige und die heutige Etappe absolute Highlights der Via Alpina (damit sind wir sicher nicht die Einzigen) und wenn ihr die Wahl habt, euch einzelne Etappen rauszusuchen, dann würden wir euch das wärmstens empfehlen. Und idealerweise habt ihr dann auch so tolles Wetter wie wir.
Körperlich fühlen wir uns trotz des heftigen Aufstiegs relativ gut ausgeruht, die Blasen machen keine grossen Probleme mehr (auch wenn hauptsächlich bei Fourchi gefühlt täglich neue dazukommen), der Fuss von Fourchi schmerzt nicht mehr so stark wie in den vergangenen Tagen und Haude erfreut sich bester Gesundheit. Dies stimmt uns für die letzten drei Tage mit grossen Herausforderungen nochmals zusätzlich optimistisch.
Und natürlich möchten wir es nicht unterlassen, dass Haude auf Wolke Sieben schwebt, weil er seine Liebste heute sehen und in den Arm nehmen konnte. Das setzt sicherlich noch weitere Energie frei, welche er dann schön brüderlich an Fourchi weiterreichen wird.
Ausblick
Das Wetter für morgen sieht nicht sonderlich berauschend aus. Wir rechnen damit, dass wir so ziemlich den ganzen Tag im Regen verbringen werden. Aber bisher konnten wir uns ja nicht darüber beklagen und so nehmen wir das doch in Kauf, bevor dann für die letzten zwei Tage wieder mit einer Besserung bezüglich Wetter zu rechnen ist.
Morgen planen wir, von Kandersteg über die Bunderchrinde nach Adelboden zu gelangen und vor dort aus direkt über den Hahnenmoospass unseren Zielort in Lenk zu erreichen. Das sind dann wieder zwei Alpenpässe mit ordentlich Höhenmetern und einer gesamten Laufstrecke von gut 30 km. Eventuell werden wir dann beim letzten Abstieg vom Hahnenmoospass nicht alles selbständig zurücklegen, sondern ab Büelberg wieder mal ein Postauto von innen besichtigen. Das machen wir aber abhängig davon, wie die morgige Etappe verläuft, wie wir uns körperlich fühlen und wie sehr uns das schlechte Wetter aufs Gemüt schlägt.

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